„Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich und gesichert es auch sein mag. Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein. Es muß jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgend etwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.”
- Henry Miller
Der Himmel war blau. Weiße Wolken segelten im Himmel, wie Schiffe auf dem azurblauen Meer. Es wehte eine frische Brise und ließ die Grashalme und Blumen sich im Wind wiegen. Die Sonne ließ ihr warmes Licht auf die Welt scheinen und alles in hellen Farben erstrahlen. Es war warm und alles duftete nach Frühling. Nach Weite und nach Glück. Nach Freiheit.
Schatten tanzten auf dem Boden hin und her. Sie spielten mit dem Licht fangen und zauberten Lichtspiele auf die Erde. Der Wind ließ die Natur Musik machen. Er fuhr durch die Blätter. Ließ sie rascheln und den Rhythmus für den Tanz bilden. Das Summen der Bienen, das Zirpen der Grillen und der leichte Flug der Schmetterlinge war eine Melodie, die in den Wolken auf den Gesang der Vögel traf. Ein Trällern und Zwitschern. Das Rauschen des Baches bildete einen Klangteppich, stetig und doch verspielt. Sie alle spielten das Lied der Natur. Ein Lied, dass zum Tanz auffordert. Das Himmel und Erde verschmilzen und die unsichtbare Grenze verwischen lässt.
Es lässt die Blumen blühen, die Sonne strahlen und den Wind wehen. Das Lied der Natur trägt alles und bildet alles neu. Jeden Tag ändert es seine Klangfarbe, seine Melodie und sein Gefühl, aber es bleibt doch immer das Gleiche. Freiheit, Leben und eine unendliche Weite, die nur der Himmel bieten kann. Standhaftigkeit, Freiheit und das Glück im Hier und Jetzt, dass von der Erde ausgeht. Es ist vereint im Lied der Natur. Es durchbricht die Grenze und zeigt die Möglichkeiten. Es ist alles, was man sein kann. Es zeigt die Träume, die wahr werden können. Es schenkt Hoffnung. Hoffnung die mancher schon vergessen hat. Das Lied, dass das Leben dir vorspielt. Höre genau hin und du fühlst es auch in dir.
“I don’t care”
says my brain,
but my heart cries
“That’s a lie.
You do care!”
and I know it’s true.
Draußen ist es weiß. Alles ist weiß, selbst hier ist noch alles weiß :D
Schule hat auch wieder angefangen und zwar garnicht so schlecht. Zwei Arbeiten zurück mit echt guten Punktzahlen, für mein Können ;)
Kann gerne so weiter gehen.
Ich bin unkreativ, aber ich dachte ich füll meinen Blog trotzdem Mal :D so aus Spaß an der Freude.
Ich würd grad sooooo gerne wieder auf JAT gehen, aber ich erfreu mich mit dem Gedanken, dass in einem Monat das JAT-Kreativwochenende ist und das am Wochenende Band at Work ist. Und dann kommt das Sacrety-emergenza-Konzert und so gehts glaube ich auch grad weiter. (ich sag ja ich bin unkreativ)
Also wie man sieht, hat der Alltag nach den erholsamen Ferien wieder seinen Platz eingenommen und vielleicht veranlasst mich die Schule und der Alltag ja dazu kreativ zu sein
Wer weiß =)
Draußen liegt Schnee und alles ist weiß. Überall hängen Lichterketten und inzwischen steht auch in jeden Haus ein Weihnachtsbaum, der festlich geschmückt ist. Wer weiß, bei wem welche Geschenke drunter liegen. Im Radio laufen Lieder wie „Last Christmas“ oder „Feliz Navidad“. Die letzten Vorbereitungen werden noch getroffen. Die Freunde und Verwandte werden angerufen und jedem wird heute ein „Frohes Fest“ gewünscht. Es ist Weihnachten, dass ist inzwischen jedem klar.
Aber vergessen wir zwischen all dem Trubel, all dem gutem Essen, all den Geschenken und all den Lichterketten nicht etwas ganz essentielles?
Denn wer denkt heute, an diesem besonderen Tag, noch an das, was diesen Tag eigentlich so besonders macht? Alle Menschen feiern heute Weihnachten, aber wie viele feiern heute Geburtstag? Jesus wird heute 2009 Jahre alt und fast keiner denkt mehr dran.
Wie es wohl damals ausgesehen hat? So vor 2009 Jahren? War es genauso kalt wie es heute ist? Das ist in Jerusalem wohl fraglich gewesen. Aber trotz allem, so angenehm wie wir hatte es Maria damals sicherlich nicht, als sie in einem Stall ihren Sohn zur Welt gebracht hat. Sie hatte damals kein Krankenhaus, keine ärztliche Hilfe, noch nicht mal eine richtige Wohnung. Alles was sie hatte, waren die Tiere, ihr Mann, eine Krippe und eine unbrechbare Hoffnung, dass alles gut wird.
Ich glaube Maria war unendlich glücklich, als sie ihr Kind in den Armen hielt. Ich glaube in dem Moment, als sie ihren Sohn zum ersten Mal sah, war alles vergessen. Ich glaube in diesem Moment war es ihr egal, dass sie ihren Sohn in einem Stall zur Welt bringen musste, dass sie keine richtigen Klamotten für ihn hatte, dass es vielleicht kalt und dreckig war. In dem Moment, als sie Jesus in den Armen hielt, war alles was Maria empfand eine unendliche Liebe, die nur eine Mutter empfinden kann.
Dieses einzigartige Ereignis, dass in dem Moment, als es geschah, damals vor 2009 Jahren, gibt uns den Anlass heute, alle Jahre wieder Weihnachten zu feiern.
Wenn wir nicht vergessen, was damals passierte, in der Nacht, in einem Stall in Jerusalem, dann können wir heute beruhigt Weihnachten feiern, unsere Geschenke auspacken und das gute Essen genießen. Weil alles was zählt, heute an diesem Tag, die Liebe ist, die uns an so einem unbedeutendem Tag geschenkt wurde. Diese Liebe lässt Weihnachten von einem unbedeutendem zu einem bedeutenden Tag werden.
Ich wünsch euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Es wird gesagt, wenn jemand in dein Leben tritt, dann damit du etwas lernst was du nicht weist. Bevor man fragt erscheint ein Mensch der Antwort gibt und er ahnt kaum, welchen Dienst er dir erweist.
- Wicked: “Wie ich bin”
Hilfe mein Blog schneit o.O
musste einfach mal gesagt werden ;)
Es ist nichts Außergewöhnliches passiert. Ich bin nicht auf einem Konzert oder irgendeiner cooler Veranstaltung. Es ist nicht Weihnachten oder mein Geburtstag, aber trotzdem fühle ich mich beschenkt. Weil das Leben so unglaublich ist und so viele Überraschungen für einen bereithält. Weil mir grade klar geworden ist, was für ein Glück ich mit meinem Leben habe. Weil mir klar geworden ist, was für ein Glück ich habe, so leben zu können wie ich lebe und dass es nichts wundervolleres gibt, als in diesem Leben etwas zu haben, dass mir immer wieder Hoffnung gibt. Dass Gott immer auf mich aufpasst und mir zeigt, dass das Leben extra für mich gemacht wurde. Dass dieser, ja genau dieser Tag, dafür da ist, dass ich mein Leben genieße, etwas aus jeder Stunde, Minute und Sekunde mache und das es nichts auf dieser Welt gibt, dass Gott davon abhalten könnte mir so ein Leben zu schenken.
Das zu sehen ist nicht immer leicht, aber wenn man mal genau hinschaut, sieht man, dass Gott das Leben in jedem Gegenstand geschaffen hat. In der Sonne, die jeden Tag scheint, in den Sternen die auch nachts leuchten und dir zeigen, dass die Welt nicht dunkel ist. Aber auch in der Musik, die mich schon mein ganzes Leben lang begleitet und die mir so unendlich wichtig ist. Weil Musik so viel ausdrücken kann. Wenn ich daran denke, wie wenig Worte bewirken, im Gegensatz zur Musik, dann lässt mich die Musik ein kleines Stück von Gottes Herrlichkeit erahnen. Wenn die Klänge im Raum schweben und die Herzen der Menschen berühren, dann ist Gott ganz sicher da und dann bin ich jedes Mal wieder ganz sicher, dass ich, trotz aller Kritik, trotz allen Menschen die mich auslachen und mich für verrückt erklären, auf Gott vertrauen kann. Wenn die Musik mir ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, dann weiß ich ganz genau, dass sich Gott hinter den Tönen versteckt und sich über mein strahlendes Gesicht freut.
Wenn ich Musik höre und diese mich berührt, dann weiß ich warum dieses Leben etwas ganz besonderes ist und warum ich jede Sekunde genießen will und kann. Das Leben hält noch so viel für mich bereit, dass ich glücklich und voll Vertrauen in die Zukunft blicke, auch wenn ich nicht weiß was alles noch passieren wird. Das Leben, die Musik und Gott passen auf mich auf, warum sollte ich dann Angst vor dem, was noch passiert, haben? Ich sehe jeden Abend die Sterne und das reicht mir um zu wissen, dass ich nicht alleine bin.
P.S.: Ich wünsche allen einen schönen 2. Advent und einen fröhlichen Nikolaustag.
Sie starre ins Leere. Das Einzige was sie wahrnahm, war das Nichts um sie herum. Es füllte sie ganz aus. Das schwarze Nichts, die kalte Leere. Der Rest verschwamm vor ihren Augen. Sie spürte den Wind nicht, der um sie herum an ihren Kleidern zerrte. Der sie immer weiter nach vorne trieb, Millimeter für Millimeter. Sie sah das aufgeschäumte Meer nicht, dass vor ihr unausweichlich an die Klippen peitschte und nach ihr rief. Sie spürte seinen eiskalten festen Griff um ihr Herz. Aber sie nahm in nicht wahr. Sie wusste, dass er da war. Aber es war ihr egal. Das graue Meer schien passend zu sein. Diese graue Stille verschluckte sie. Sie wusste nicht, ob sie im Meer weniger ertrinken würde, als sie es grade tat. Ihre Tränen wurden vom Wind mitgerissen. Alles wurde von ihr fortgetragen. Nichts, dass sie vor dieser Einsamkeit bewahrt hätte. Nichts was ihr blieb. Kein Lächeln, kein Strahlen, keine Träne. Der Wind trug es hinaus und lies sie alleine zurück. Schutzlos. Allein.
Würde es etwas ausmachen, wenn der Wind sie mitnehmen würde? Würde es etwas ausmachen, wenn sie sich dem Ruf des Meeres hingeben würde? Würde es etwas ausmachen, wenn sie ihren Tränen folgen würde? Sie wusste nicht, wen es kümmern sollte. So wie die Blitze am Himmel für Sekunden nachhallten und dann verschwunden waren, so würde es mit den Erinnerungen an sie sein. Ein kurzes Nachhallen würde alles mit sich nehmen und in den Weiten des grauen Himmels verloren gehen. Was hielt sie noch? Diese paar Schritte, die sie schon gegangen war. Sie wusste, dass ein weiterer genügen würde. Sie stand am Abgrund. Es gab keinen Grund umzudrehen, wenn man ihre Vergangenheit sah. Es gab keinen Grund stehen zu bleiben, wenn man ihre Gegenwart sah. Es gab keinen Grund vorwärts zu gehen, wenn sie nicht gewusst hätte, dass das Meer vor ihr nach ihr rief. Der Wind zerrte an ihr, das Meer rief nach ihr und alles was sie gehalten hätte, war in der grauen Kälte des Nichts untergegangen. Wenn es noch einen Bindfaden gehabt hätte, der sie hielt, so war er von der fehlenden Hoffnung durchtrennt worden. Wenn das Meer die Hand ausstreckt und sie in den bezauberten Saal des Todes führt, wie konnte sie da diese Aufforderung verweigern? Es war so einfach zu fliegen.
Juhuuuuuuuuuuuuuuuuu
10.000 Aufrufe hat der Blog schon überstanden *freu* und ich bin immer noch am schreiben.
Das sollte gefeiert werden. Mein Blog hat Geburtstag.
Ich weiß auch schon wie das gefeiert wird. Nämlich heute abend in Stuttgart Rohr, mit einen kleinen Konzertle von Kilian Mohns.