My mind, my feelings, myself











{März 15, 2008}   In Gedanken

Sie schaute aus dem Fenster. Kalt war ihr nicht, obwohl es schon weit nach Mitternacht war. Sie konnte einfach nicht schlafen. Schon wieder ein neues Land, eine neue Umgebung und neue Eindrücke. Seit sie mit der Band reiste war sie ständig unterwegs. Es machte Spaß. Alle Leute waren so nett zu ihr. Sie konnte es immer noch nicht fassen, was sie alles in so kurzer Zeit erlebt hatte. Es gab Tage da kam ihr alles so surreal vor, so unwirklich. Aber es stimmte wirklich. Sie würde jetzt ein ganzes Jahr mit der Band reisen. Ein ganzes Jahr mit den Leuten die sie sofort in ihr Herz geschlossen hatte. Aber trotzdem, an Abenden wie diesem fehlte ihr ihre Familie und ihre alten Freunde. Die Personen die sie schon ihr ganzes Leben kannte. Wo sie wusste, dass sie immer da waren und sie immer verstanden. Sie schaute in den Himmel. Es war eine sternenklare Nacht und sie konnte viele Sternenbilder erkennen. Auch viele die sie sich selber ausgedacht hatte, in den Nächten, in denen sie mit Freunden auf der Wiese lang und in den Himmel schaute.

„Warum schläfst du noch nicht?“ Sie drehte sich um. Hinter ihr stand ein hübscher junger Mann. Der Sänger der Band mit der sie auf Reisen war. „Ich kann nicht einschlafen und es ist so eine schöne Nacht.“ Er stellte sich neben sie, schaute auch in den Himmel hinauf. Sie merkte, dass er spürte wie es ihr ging und das gab ihr ein geborgenes Gefühl. Er schaute sie an und versuchte ihre Gesichtszüge in der Dunkelheit auszumachen. Sie lächelte. „Immer wenn ich Heimweh habe schaue ich mir den Himmel an. Denn ich weis, dass alle die ich liebe, alle meine Freunde und meine Familie den gleichen Himmel sehen. Es sind die gleichen Sterne und der gleiche Mond. Es ist der gleiche Gott und er passt auf sie auf und verbindet uns, egal wie weit wir entfernt sind.“ Bei diesen Worten stellte er sich hinter sie und umarmte sie. Er gab ihr den nötigen Halt den sie brauchte. Sie schloss die Augen und lehnte sich einfach nur an ihn an. „Fühlst du dich alleine?“ Sie schloss die Augen. „Nein, denn du bist ja da.“



weißt du sagt:

Das ist schön…. das ist wirklich schön, mehr fällt mir dazu nicht ein.

Aber ich glaube, ich weiß an wen du gedacht hast :-P



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et cetera