Was braucht man im Leben um glücklich zu sein? Ich würde sagen man braucht auf jeden Fall Freunde.
Ich finde es traurig, wenn man Leute Freunde nennt, über die man hinterm Rücken dann doch wieder ablästert und wenn man weiß, dass das auch von den anderen gemacht wird. Freundschaft macht doch aus, dass man über sowas wie Aussehen steht, dass man nicht lästern braucht. Freunde vertrauen sich doch. Auch wenn man nicht auf der selben Wellenlänge ist, muss das doch nicht gleich heißen, dass man über den Anderen lästern oder ihn schlecht machen muss.
Freundschaft, dass bedeutet für mich Vertrauen. Zu wissen, dass wenn es mir schlecht geht ich Leute hab zu dennen ich hingehen kann und die weinen mit mir. Sie versuchen mir zu helfen, egal wie lächerlich und klein mein Problem ist oder egal wie unüberwindbar das Problem scheint, sie sind für mich da und selbst wenn sie mir nicht helfen können, dann sitzten sie mit mir zusammen da und umarmen mich und weinen mit mir. Wenn ich gut drauf bin dann lachen sie mit mir und bauen scheiße mit mir. Da wird nicht gesagt das es doch kindisch oder lächerlich ist was ich mache, es wird auch nicht gesagt es ist uncool, sondern sie machen einfach mit. Weil es lustig ist und Spaß macht. Und für meine Freunde gebe ich das auch zurück. Weil ich weiß, dass sie es auch für mich machen. Weil ich ihnen vertraue und weil ich sie gern hab. Weil diese Verbundenheit und diese Freundschaft unglaublich wichtig ist. Weil sie glücklich macht und mich jeden Tag mit einem Lächeln aufstehen lässt.
Wenn ich sehe, dass es Leute gibt die sowas nicht kennen. Die sich jeden Tag Gedanken machen müssen, wie sehe ich aus, was sag ich … das ist doch kein Leben. Sich jeden Tag Gedanken darüber zu machen wie man lebt, damit ja niemand über einen ablästert. Ich könnte das nicht. Ich würde daran zerbrechen.
Was passiert mit solchen Leuten, wenn mal wirklich etwas richtig schlimmes passiert? Solche Leute die nur über ihre angeblichen Freunde ablästern und auch von ihren Freunden hinterm Rücken schlecht gemacht werden? Was passiert mit ihnen wenn zum Beispiel ihre Eltern sterben oder wenn sie in einen schweren Unfall verwickelt werden? Zu wem gehen sie? Zu ihren angeblichen Freunden? Die, über die man gestern noch so scheiße gelabert hat? Ich glaube kaum, dass diese Leute sich für das Problem interessieren werden. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass sie zusammen weinen oder versuchen eine Lösung zu finden. Ich glaube eher das diese Person wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wird und dann? Ja was passiert dann? Wahrscheinlich wird diese Person erst dann merken, dass sie im Grunde genommen alleine ist und das man so nicht leben kann. Zumindest nicht glücklich leben.
Ich würde solchen Leute gerne die Augen öffnen und sagen: “Hey, siehst du nicht, dass das kein Leben ist?” Ich würde sie am liebsten so lange schütteln bis ihnen die Augen aufgehen. Aber ich habe mich gefragt ob solche Menschen eine Chance nutzen würden, würden sie die Chance richtige Freunde zu machen nutzen? Würde sie sie ergreifen und etwas daraus machen? Das Traurige ist, dass diese Personen so eine Chance wahrscheinlich noch nicht mal sehen würden. Weil sie es nicht anders kennen.
Ich finde es auch immer wieder erstaunlich wie man vor ein paar Minuten noch über jemanden gelästert haben kann und dann im nächsten Moment doch wieder so tut als wäre man die besten Freunde.
Freundschaft. Richtige Freundschaft ist so wichtig im Leben. Ich sehe jeden Tag was es heißt wahre Freunde zu haben. Ich weiß ganz genau was es heißt keine Freunde zu haben und allein zu sein. Deswegen bin ich um so dankbarer, dass ich ich jetzt Personen in meinem Leben gefunden habe, die ich als Freunde bezeichnen kann. Ich habe Personen gefunden, denen ich vertraue, für die ich immer da bin und wo ich weiß das sie auch für mich immer da sind. Freunde, etwas was ich für nichts in der Welt weggeben würde. Ich würde meine Freunde für nichts auf dieser gesamten Erde eintauschen.
Ich bin so dankbar, dass ich meine Freunde hab. Danke, dass ihr ihr seid und für mich da seit wenn es mir scheiße geht, weil mir wieder klar geworden ist, dass das nicht selbstverständlich ist.
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