My mind, my feelings, myself











Ich könnt mich mal wieder so schön über unsere Regierung aufregen.
Warum sind Menschen so machthungrig und egoistisch?
Warum sterben in der dritten Welt Menschen an Unterernährung, Krankheit und Gewalt? Warum leben sie in Armut, müssen unter menschenverachtenden Bedingungen arbeiten um sich ihr tägliches Brot zu verdienen. Warum werden dort Kinder zu früh zum Erwachsensein gezwungen und müssen mit 10 oder sogar noch jünger schon ihre Familie miternähren und wir hier lesen unsere Bild oder Frau im Spiegel, wo sich drüber ausgelassen wird, was Justin Timberlake wieder mit welcher Schauspielerin hat, wo sich in Britney Spears Unglück mit ihrer Familie geweidet wird oder wo man darüber spekuliert mit wem Rihanna nun geht oder auch nicht. Und neben bei futtert man seine Chips oder Schokolade. Am besten während man nebenher noch irgendeine Talkshow im Fernseher laufen lässt und mit seiner Freundin darüber lacht, wer grade in seiner Nachbarschaft mit wem Schluss gemacht hat und wer wo fremdgeht.
Warum wird in den Nachrichten lieber darüber berichtet das Knut seinen ersten Fisch gefangen hat, oder das eine Gorilla-dame ihr totes Junges noch immer im Arm hält, als zu zeigen, das die Menschheit Tag für Tag die Umwelt kaputt macht, durch Unsinnigkeiten und Unbedachtheit. Warum machen die Menschen ihre eigene Welt kaputt, die Welt auf der sie leben. Es ist die Einzige die wir haben, oder glauben die Menschen echt, das wir wenn die Erde kaputt ist mit dem Mars weiter machen können?
Warum baden sich Menschen lieber im Unglück des anderen anstatt sich mal um die eigenen Fehler zu kümmern. Man lebt doch lieber das Leben irgendeines Popstars als sein eigenes. Es ist doch viel interessanter zu sehen was ein Mensch zehntausende von Kilometern weit weg macht als zu kapieren, dass die eigene Familie zu Bruch geht oder man selber sein eigenes Leben nicht mehr unter Kontrolle hat.
Warum lieben es Menschen Scheuklappen zu tragen und nicht zu sehen was links und rechts los ist. Das es Menschen gibt, denen es weniger gut geht als uns. Nicht sehen zu wollen, dass man an dieser Welt noch so viel verändern muss, bis wenigstens etwas Gerechtigkeit herrscht. Nein, warum sollte man die Welt auch ändern? Mir gehts doch gut und die Kinder, die irgendwo in Afrika verhungern, die sind doch egal. Sind ja nicht meine Kinder. Solang es nicht mich betrifft ist doch alles gut.
Ja, solang es einem selber gut geht, ist die Welt in Ordnung. Ja nicht die kleine heile Welt zusammen stürzen lassen. Nur nicht das Glashaus einbrechen lassen, dass man sich so sorgfältig aufgebaut hat. Ein Stein würde es zum Einbrechen bringen und mit den Scherben würden die Leute nicht klarkommen.
Warum diskutieren Politiker ewig lang und unternehmen doch nichts? Warum immer alles so hinbiegen wollen, dass man selber am meisten Geld, Bewunderung und Macht bekommt egal wie viele Leute leiden müssen und wie vielen Menschen es dadurch noch schlechter geht.
Als würde es nicht schon genug Leid geben und was fällt Russlands Regierung ein? Komm wir spielen Krieg, es bin ja nicht ich der da stirbt, bin ja nicht ich der da um sein Leben kämpft, bin ja nicht ich der da in Angst und Leid lebt. (Ja ich spreche den Kaukasus-Krieg an.) Warum gibt es immer noch Menschen die so denken? Warum gibt es immer noch Leute, die nicht raffen was mit unserer Gesellschaft los ist, mit unserem Leben? Warum gibt es immer noch Leute, die blind durch das Leben rennen? Weil Knut und Paris Hiltons Bettgeschichten ja so viel interessanter sind.

Was ich an alle noch sagen will, denen es genauso wie mir geht und die sich manchmal auch stundenlang über unsere Gesellschaft aufregen könnten:



{Juni 22, 2008}   Geister der Vergangenheit

Sehnsüchte nach einer längst vergangenen Zeit, holen einen wieder ein, wenn man sich versteckt und alles verdeckt, was einen teuer und lieb war. Sie greifen nach deinem Herzen, in tiefster Nacht, auch wenn nichts so zu sein scheint, wie es wirklich ist und wie es war. Träume vergehen und bleiben doch immer da. Tränen versiegen und Schmerzen verblassen, nur das dumpfe Pochen hält die Erinnerung wach. Sie kommt und sie gehen, die Zeichen der Zeit und alles was war, ist nicht mehr weit. Das Leben als ein unendlicher Kreis, verloren in den Ecken und Kanten des Alltags. Das Leben ist mehr als man sieht und mehr als man meint. Vergessen kann man alles, nur sollte man sich behalten für was man fühlt. Was einmal war, wird immer so sein, denn ändern kann man nur, was kommen mag, nicht die Vergangenheit.



{Juni 6, 2008}   Träume der Musik

Mir kam gerade der Gedanke wie geil es klingen muss wenn jemand richtig gut Trompete spielen kann und anfängt in einer leeren Kirche einfach nur zu spielen. Kein Lärm, kein Klatschen, keine Autos, kein Schlagzeug oder ähnliches nur die Musik der einzelnen Trompete die am anfang leise spielt und dann immer selbstbewusster wird. Der Klang ganz sanft und schön melodisch. Die Kirche hell und das Sonnenlicht fällt durch die bunten Glasfenster und wirft buntes Licht auf den Boden. Der Spieler in Sonnenlicht getaucht und strahlt eine Presänz der Ruhe aus und man hört einfach nur zu und das Herz fühlt sich frei an.
Ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Von Erfüllung.

Ich stell mir das so toll vor. Einfach nur spielen können. Mit Tönen und Klängen und Liedern die Herzen von anderen zu bewegen. Ein Gefühl aus zu drücken das man mit Worten nie ausdrücken könnte. Sich seine Gefühle vom Herzen spielen. Ein Gefühl von Glück erleben. Reines Glück und einen kompletten Raum mit etwas füllen das mehr ist. Das Gefühl ist. Das einzigartig ist. Das einen Lächeln lässt.

Wer schonmal selber Klavier, Trompete, Gitarre oder ähnliches richtig gut spielen hat hören oder selber gespielt hat und diese Musik sein Herz berühren hat lassen, weiß was ich meine.



{Mai 30, 2008}   Why?

I can talk about you like we’re childhoodfriends. But in reality I know nothing about you. I even didn’t talk right with you once in my life. That scares me, that really scares me. I have the fear that if we talk once in our lifes, I will realize that I had all the time a picture of you in my mind and you are such a different person. I don’t want to make me a picture of you. I only want to know you better. I want to laugh with you, want to go crazy with you, want to have a good time with you. I want to be in your heart. Want you to remember me. I want to smile with you, because of you. But at the moment I’m always down. I feel a yearning and I can’t say why. But I have the feeling that my heart cries for you. But can a heart cry for someone it did not know?

Why do I waste my time with thinking of somebody who doesn’t think about me?
Why do I want to get to know you?
Why do I want that much and can’t give something back?
Why do I ask that much questions and didn’t find answers?
And why are you so damn far away?



Mir ist grade wieder sehr bewusst geworden wie dankbar ich für meine Freunde sein kann. Wie froh ich sein kann solche Freunde zu haben. Die immer für mich da sind, die mit zuhörn wenns mir scheiße geht, die mit mir scheiße baun wenns mir gut geht und die mich so mögen wie ich bin und für die ich mich nicht verstellen muss.

Ich würd am liebsten jeden Tag sagen: “Danke, dass du da bist” “Danke, dass ich mit dir befreundet sein darf” “Danke, dass du mich lieb hast” “Danke, dass du einfach nur du bist” “Danke, dass du mich so nimmst wie ich bin” “Danke, dafür das du einfach immer da bist” “Danke, für jede einzelne Sekunde die ich mit dir verbringen durfte”. Ich hab leider das Gefühl, ich sag all diese Sätze viel zu selten und das tut mir echt Leid, weil ihr die wichtigsten Personen in meinem Leben seid. Danke für alles …



{April 18, 2008}   Kein Titel (Was ist nur los?)

I want to live for god because he died for me.

und ich weis immernoch nicht was ich zurückschreiben soll. Wo ist meine ganze Kreativität hin? Sammal was ist mit mir nur los …



{April 17, 2008}   Ein Weg zu gehen …

Jeder denkt immer das Tränen etwas schlechtes sein müssen, weil sie immer mit Trauer verbunden werden. Aber wie oft wird auf dieser Erde geweint weil es etwas schönes ist? Ich denke und hoffe öfters als für Trauer und Schmerz.

Aber noch weniger wissen das keine Tränen auch etwas schlechtes sein können. Nicht weinen können und es doch wollen kann schrecklich sein. Vorallem weil niemand merkt das da ungeweinte Tränen sind.

Komisch wie viel Gedanken ich mir über eine Person machen kann und ich kenn diese Person noch nicht mal gut. Ich würde sie aber gerne besser kennen lernen, bloß das wird ein schwerer Weg.

Aber wenn schon Kathrin beinahe anfängt zu glauben das es doch Seelenverwandtschaft gibt, dann gehe ich diesen Weg, weil ich daran glaube. Ich bin mir sicher es wird sich lohnen. Ich hoffe es …



{März 30, 2008}   Mein Leben in deiner Hand

Es ist tröstlich zu wissen das Gott immer da ist. Ich bin so froh das ich an Gott glauben kann weil er mir schon so vieles geschenkt hat. Es ist unglaublich wie groß Gottes Liebe ist. Egal wie viel Mist man gebaut hat, egal wie dumm man sich mal wieder verhalten hat oder wie egoistisch man war, Gott liebt dich trotzdem. Er liebt dich wie niemand anderes es kann und er ist immer da. Ich kann voll und ganz auf Gott vertrauen und ich kann mein Leben in Gottes Hand legen und jeden Abend beruhigt einschlafen weil ich weis, dass Gott mich nicht fallen lässt und einen Plan für mein Leben hat. Ich habe mein Leben in Gottes Hände gelegt und ich spüre jeden Tag wieder neu wie es ist mit Gott zu leben. Es macht einfach glücklich. Gott ist so groß, das ist unfassbar. Er schafft es Menschen zu vereinen. Er schafft es all diese Gefühle in mir zu regen. Gefühle wie Glück, Freude, Spaß aber auch sowas wie Trauer. All das gehört zum Leben. Ein Leben das ich jeden Tag genießen kann, weil ich weis das Gott auf mich aufpasst. Ich finde es immer wieder erstaunlich was alles passiert nur dadurch das Gott die Menschen zusammen bringt.

Ich weis das passt jetzt nicht, aber wenn ich daran denke das tausende von Menschen zusammen bei einem Konzert feiern das es Gott gibt und das er für uns da ist, dann finde ich das wirklich unglaublich. Und das ist nochmal so ein Grund warum ich mich so aufs Balinger Rockfestival freue.



{März 29, 2008}   That’s me

Wenn ich mich selber beschreiben müsste, dann würd ich von mir wahrscheinlich sagen, dass ich so bin wie ich bin und gern verrückte Dinge mach, gern lache und das Leben einfach nur genießen will. Aber sich selber zu beschreiben is ja auch doof ^^ deswegen dürfen des jezz andere für mich machen (weil ich des jezz gern mal wissen will wie ich auf andere Leute wirk :D)

Kathrin: Du bist offen und selbstbewusst, du bist immer du selbst und lässt dich von anderen nicht verbiegen. Du denkst viel nach und hast deine Meinung, die du dir von anderen nicht wegnehmen lässt. Du akzeptierst jeden so wie er ist und kannst dich gut in andere hineinfühlen. Du denkst auch viel nach und träumst viel und schreibst gute Texte. Du bist hilfbereit und verständnissvoll und nicht nachtragend. Du lachst gerne und viel und bist ein optimistischer fröhlicher mensch. Musik und Glaube und Freunde und eigene Meinung sind wichtig in deinem Leben. Du machst manchmal auch ganz gern was verrücktes und gibst nix drauf, was andere darüber sagen.

(so und ich bin für langsam reichts weil die kathrin könnt jezz so ewig weitermachen - wie ich grad herausgefunden hab - aber des wollen wir ja ned ^^)

andere kommen auch noch wenn ich se i-wann mal frag ^^ bis jetzt muss Kathrin reichen



{März 15, 2008}   In Gedanken

Sie schaute aus dem Fenster. Kalt war ihr nicht, obwohl es schon weit nach Mitternacht war. Sie konnte einfach nicht schlafen. Schon wieder ein neues Land, eine neue Umgebung und neue Eindrücke. Seit sie mit der Band reiste war sie ständig unterwegs. Es machte Spaß. Alle Leute waren so nett zu ihr. Sie konnte es immer noch nicht fassen, was sie alles in so kurzer Zeit erlebt hatte. Es gab Tage da kam ihr alles so surreal vor, so unwirklich. Aber es stimmte wirklich. Sie würde jetzt ein ganzes Jahr mit der Band reisen. Ein ganzes Jahr mit den Leuten die sie sofort in ihr Herz geschlossen hatte. Aber trotzdem, an Abenden wie diesem fehlte ihr ihre Familie und ihre alten Freunde. Die Personen die sie schon ihr ganzes Leben kannte. Wo sie wusste, dass sie immer da waren und sie immer verstanden. Sie schaute in den Himmel. Es war eine sternenklare Nacht und sie konnte viele Sternenbilder erkennen. Auch viele die sie sich selber ausgedacht hatte, in den Nächten, in denen sie mit Freunden auf der Wiese lang und in den Himmel schaute.

„Warum schläfst du noch nicht?“ Sie drehte sich um. Hinter ihr stand ein hübscher junger Mann. Der Sänger der Band mit der sie auf Reisen war. „Ich kann nicht einschlafen und es ist so eine schöne Nacht.“ Er stellte sich neben sie, schaute auch in den Himmel hinauf. Sie merkte, dass er spürte wie es ihr ging und das gab ihr ein geborgenes Gefühl. Er schaute sie an und versuchte ihre Gesichtszüge in der Dunkelheit auszumachen. Sie lächelte. „Immer wenn ich Heimweh habe schaue ich mir den Himmel an. Denn ich weis, dass alle die ich liebe, alle meine Freunde und meine Familie den gleichen Himmel sehen. Es sind die gleichen Sterne und der gleiche Mond. Es ist der gleiche Gott und er passt auf sie auf und verbindet uns, egal wie weit wir entfernt sind.“ Bei diesen Worten stellte er sich hinter sie und umarmte sie. Er gab ihr den nötigen Halt den sie brauchte. Sie schloss die Augen und lehnte sich einfach nur an ihn an. „Fühlst du dich alleine?“ Sie schloss die Augen. „Nein, denn du bist ja da.“



et cetera