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Tränen, die glitzern
im Licht wie Diamanten.
Augen, die leuchten
in der Dunkelheit wie Sterne.
Hände gefaltet,
ein Gebet an das Licht.
Hilfe, Hoffnung und alles dazwischen.
Worte werden gesagt
die man nicht mit Tönen sagen kann.
Ein gefühl, allbekannt
das nicht umschrieben werden kann.
Keine Liebe, keine Trauer, keinen Hass
nur Hoffnung und Glück
und alles dazwischen.
Auf der Suche
und doch schon gefunden.
Wie eine Sternschnuppe
oder ein Herz
in der Luft gemalt.

Ich wünsche mir, dass …
alle Verlorenen ein Ziel finden.
alle Alleingelassenen ein Zuhause entdecken.
alle Hilflosen eine starke Hand gereicht bekommen.
alle Einsamen ein Hauch von Liebe spüren.
alle deren Leben dunkel ist, ein Licht sehen.
alle die am untergehen sind, das Tageslicht erkennen.
alle die vor einem Berg stehen, Mut gemacht bekommen.
alle die nur Angst kennen, Hoffnung sehen.
alle die den morgigen Tag nicht sehen können, Lebensfreude geschenkt bekommen.
alle die ihre Last nicht mehr tragen können, einen Rastplatz auf ihrem Weg haben.
alle die eine Maske auf haben, ihr wares Gesicht zeigen können.
alle die trotz Tränen lachen, unter lachen weinen können.
alle die glauben es geht nicht mehr, eine Kerze haben, die ihr Feuer anzündet.
alle die diese Gefühle kennen, Gott finden.
Sie schaute den Mond an. Sein Licht strahlte in der schwarzen Nacht wie ein Leuchtfeuer. Eine Hoffnung. Sie wusste nicht, wie sie auf diesen Gedanken kam. Eigentlich wusste sie noch nicht mal genau, was Hoffnung eigentlich war. Hoffnung auf was? Das alles gut werden würde? Diese Hoffnung hatte sie doch eh schon aufgeben. Hatte sie das nicht? Sie wollte diese Hoffnung aufgeben. Weil sie dann nicht immer wieder auf die Nase fallen würde, wenn sie dann doch merkte, dass die Hoffnung halt … ja was genau war? Doch bloß eine Hoffnung. Eine Hoffnung und nichts weiter. Hoffnungen konnten enttäuscht werden. Sie wusste nicht, warum sie sich immer wieder Hoffnungen machte um dann am Schluss doch nur festzustellen, dass die Hoffnung enttäuscht wurde. Aber es gelang ihr nicht, die Hoffnungen abzustellen. Sie war einfach da, die Hoffnung. Wie der Mond, in dieser dunklen Nacht. Sie schaute auf ihre Hände. Sie wusste nicht, was sie damit erreichen konnte. Mit dem was sie machte. Mit dem was sie nicht machte. Was sollte sie noch machen. Sie hatte das Gefühl in Mitten von einem großen Rätsel zu stecken und das passende Puzzelteil, das entscheidend war noch nicht gefunden zu haben. Wer würde ihr bei der Suche helfen? Sie hatte sich schon oft gefragt, ob gehen nicht einfacher wäre. Einfach alles hinter sich lassen. Dem Mond den Rücken zu kehren. Aber das konnte sie nicht. Er hatte eine so faszinierende Ausstrahlung, dass er sie immer wieder in den Bann zog, auch wenn sie es absolut nicht verstehen konnte. Außerdem mochte sie die Dunkelheit nicht. Sie hatte schon einmal versucht, alleine durch die Dunkelheit zu kommen und sie wollte diese Erfahrung nicht ein zweites Mal machen. Außerdem konnte sie es auch einfach nicht. Sie wusste, dass sie dem Mond das Licht nehmen konnte. Sie wusste, dass sie sein Strahlen nehmen konnte und das wollte sie nicht. Das brachte sie nicht übers Herz. Sie würde etwas kaputt machen, das irreparabel war. Sie würde lieber sich selbst kaputt machen, als ihn. Die Nacht wäre ohne den Mond zu dunkel. Sie schüttelte den Kopf. Was sollte sie auch ändern? Was ändern, an einer Situation, die sich nicht ändern ließ. Sie sollte aufhören, sich Gedanken zu machen. Der Mann im Mond würde schon auf sie aufpassen. Es war ein Trost zu wissen, dass der Mond, obwohl er so weit weg war, doch immer sein Licht auf sie schien. Er war da, auch wenn es ihr nicht immer so vorkam. Aber ob sie den Mann im Mond irgendwann mal zeigen könnte, was es hieß in ihre Welt zu scheinen, dass wusste sie nicht. Sie würde die Geschichte irgendwann fertig schreiben. Aber erst, wenn das Leben sich dazu entschloss, ihr das Ende zu erzählen. Man kann halt doch keine Geschichte erzählen, dessen Ende noch unvollendet ist. Es lag nicht an ihr die Zukunft voraus zu sagen. Sie schrieb nur die Geschichte auf. Sie erlebte die Geschichte bloß. Er hatte es ihr ja gesagt. Sie sollte sich nicht so viele Gedanken machen. Er hatte Recht!
Es war so toll, heute im Posaunenchor „Highland Cathedral“ zu spielen. Ich hab glaube ich voll die strahlenden Augen bekommen, als wir das Lied gespielt haben bzw. als mein Dirigent dann mal kurz den Anfang vorgespielt hat. Weil das Lied einfach nur hammer geil ist und es heute total Spaß gemacht hat, mal wieder nach drei Wochen Pause Posaune zu spielen und im Chor zu spielen. Außerdem waren heute auch mal wieder echt viele da, was mir die letzten Male echt gefehlt hat, aber heute waren so viele Leute da, dass es einfach nur Spaß gemacht hat. Außerdem haben die Lieder, meiner Meinung nach, auch super geklappt. Wie gesagt als wir dann „Highland Cathedral“ gespielt haben, da hatte ich mal wieder dieses Gefühl, wofür ich eigentlich in den Posaunenchor gehe, weil ich einfach bei solchen Liedern merke, dass Gott da ist und es toll findet, wenn wir im Posaunenchor ihm zur Ehre spielen. Ich hab einfach Gottes Anwesenheit gespürt und dass es ihm gefällt was wir machen, auch wenn es vielleicht nicht hundert Prozent richtig ist oder total perfekt gespielt ist. Sondern das er sich einfach freut, dass da Leute zusammen kommen, die für ihn Musik machen. Das habe ich heute wieder gespürt. Sowas finde ich echt toll und lässt mich total strahlen.
Wie kann ich für jemanden ein Engel sein, wenn ich so viele Zweifel hege, die mich fragen lassen, warum ich einen Platz auf dieser Erde verdient habe.
Warum denk ich von dir, dass du ein Engel bist und du denkst von mir genau das gleiche? Warum schaffen wir es nicht die Engel Engel sein zu lassen und zusammen zu fliegen. Ich weiß das es nicht geht, aber ich würde mir doch wünschen, dass du wenigstens das „Engelsein“ sein lassen würdest und den Menschen findest, der dir zeigt, wo deine Flügel sind und mit dir in den Himmel fliegt. Dort wo es kein Nachdenken mehr gibt. Dort wo es keine Tränen mehr gibt.
Dort wo es nur noch das Lächeln gibt, dass ich liebe.

Wenn die Liebe verrückt macht ist es schön zu wissen, dass Gottes Liebe nie aufhört und immer das ist was am stärksten mein Leben prägt. Eine Liebe die größer ist.


Ich kann nicht mehr. Nicht nochmal. Bitte nicht.
Gott, warum lässt du mich schon wieder das selbe nochmal durchmachen?
Ich weiß nicht ob ich das nochmal schaffe.
Ich will ihm nicht wehtun.
Warum kann es nicht vorbei sein.
Warum nochmal.
Bitte nicht.

Ich finds immer wieder krass wie falsch man Menschen einschätzt und da muss man nur einen Tag mit ihnen verbringen oder nur ein richtiges Gespräch mit ihnen führen und schon merkt man mal wieder wie falsch man doch gelegen hat.
Ich merk immer wieder, dass ich, bevor ich jemanden einschätz oder sag „Der ist so und so“, ich diese Person richtig kennen lernen sollte. Erst die eigene Meinung bilden ist immer am besten.
Manchmal hab ich das Gefühl, ich kenn die Leute mit dennen ich Tag täglich zu tun habe garnicht. Ich könnte bei meiner Klasse von der Hälfte der Leute nicht sagen was für Hobbys die haben. Noch nicht mal ob sie irgendwie Haustiere haben oder so was ähnliches.
Man redet mal ab und zu mit Leuten, sagt Hallo und Tschüs, aber das wars schon. Ich find das irgendwie traurig, obwohl ich bei mir das Gefühl hab ich bin in dem Sinne eine, die voll schlimm ist.
Ich hab heute mit jemanden geredet, der mich mal im Volleyball ein bisschen trainiert hat und was kommt raus? Mal neben dem Fakt, dass ich voll gut mit ihm labern konnte, einfach mal so, was ich nie gedacht hätte. Es kam raus, dass wir so ziemlich den gleichen Musikgeschmack haben. Hät ich davor nicht gedacht und ich habe es auch nicht gewusst.
Mit einem meiner Klassenkameraden ist es genauso. In der Schule, in meiner Klasse, bin ich mir sicher weiß die Hälfte nicht, dass er Christ ist. Wenn ich dennen sagen würde, ja der geht auf sowas wie JAT (Jugendaktionstage) würden die mich wahrscheinlich blöd anschaun und sagen „laber doch ned so en Müll“. Tja ist aber so. Hab ich am Anfang auch nicht gedacht. Den Jungen würde ich auch gerne mal besser kennen lernen (auch wenn ich nicht weiß wie groß das Interesse von ihm da ist xD).
Manchmal frag ich mich, wie wenig Leute eigentlich von mir wissen. Bestimmt wissen sie nicht viel, denn sonst würden viele nicht so über mich denken wie sie es tuen.
Ich könnt mich mal wieder so schön über unsere Regierung aufregen.
Warum sind Menschen so machthungrig und egoistisch?
Warum sterben in der dritten Welt Menschen an Unterernährung, Krankheit und Gewalt? Warum leben sie in Armut, müssen unter menschenverachtenden Bedingungen arbeiten um sich ihr tägliches Brot zu verdienen. Warum werden dort Kinder zu früh zum Erwachsensein gezwungen und müssen mit 10 oder sogar noch jünger schon ihre Familie miternähren und wir hier lesen unsere Bild oder Frau im Spiegel, wo sich drüber ausgelassen wird, was Justin Timberlake wieder mit welcher Schauspielerin hat, wo sich in Britney Spears Unglück mit ihrer Familie geweidet wird oder wo man darüber spekuliert mit wem Rihanna nun geht oder auch nicht. Und neben bei futtert man seine Chips oder Schokolade. Am besten während man nebenher noch irgendeine Talkshow im Fernseher laufen lässt und mit seiner Freundin darüber lacht, wer grade in seiner Nachbarschaft mit wem Schluss gemacht hat und wer wo fremdgeht.
Warum wird in den Nachrichten lieber darüber berichtet das Knut seinen ersten Fisch gefangen hat, oder das eine Gorilla-dame ihr totes Junges noch immer im Arm hält, als zu zeigen, das die Menschheit Tag für Tag die Umwelt kaputt macht, durch Unsinnigkeiten und Unbedachtheit. Warum machen die Menschen ihre eigene Welt kaputt, die Welt auf der sie leben. Es ist die Einzige die wir haben, oder glauben die Menschen echt, das wir wenn die Erde kaputt ist mit dem Mars weiter machen können?
Warum baden sich Menschen lieber im Unglück des anderen anstatt sich mal um die eigenen Fehler zu kümmern. Man lebt doch lieber das Leben irgendeines Popstars als sein eigenes. Es ist doch viel interessanter zu sehen was ein Mensch zehntausende von Kilometern weit weg macht als zu kapieren, dass die eigene Familie zu Bruch geht oder man selber sein eigenes Leben nicht mehr unter Kontrolle hat.
Warum lieben es Menschen Scheuklappen zu tragen und nicht zu sehen was links und rechts los ist. Das es Menschen gibt, denen es weniger gut geht als uns. Nicht sehen zu wollen, dass man an dieser Welt noch so viel verändern muss, bis wenigstens etwas Gerechtigkeit herrscht. Nein, warum sollte man die Welt auch ändern? Mir gehts doch gut und die Kinder, die irgendwo in Afrika verhungern, die sind doch egal. Sind ja nicht meine Kinder. Solang es nicht mich betrifft ist doch alles gut.
Ja, solang es einem selber gut geht, ist die Welt in Ordnung. Ja nicht die kleine heile Welt zusammen stürzen lassen. Nur nicht das Glashaus einbrechen lassen, dass man sich so sorgfältig aufgebaut hat. Ein Stein würde es zum Einbrechen bringen und mit den Scherben würden die Leute nicht klarkommen.
Warum diskutieren Politiker ewig lang und unternehmen doch nichts? Warum immer alles so hinbiegen wollen, dass man selber am meisten Geld, Bewunderung und Macht bekommt egal wie viele Leute leiden müssen und wie vielen Menschen es dadurch noch schlechter geht.
Als würde es nicht schon genug Leid geben und was fällt Russlands Regierung ein? Komm wir spielen Krieg, es bin ja nicht ich der da stirbt, bin ja nicht ich der da um sein Leben kämpft, bin ja nicht ich der da in Angst und Leid lebt. (Ja ich spreche den Kaukasus-Krieg an.) Warum gibt es immer noch Menschen die so denken? Warum gibt es immer noch Leute, die nicht raffen was mit unserer Gesellschaft los ist, mit unserem Leben? Warum gibt es immer noch Leute, die blind durch das Leben rennen? Weil Knut und Paris Hiltons Bettgeschichten ja so viel interessanter sind.
Was ich an alle noch sagen will, denen es genauso wie mir geht und die sich manchmal auch stundenlang über unsere Gesellschaft aufregen könnten:
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Sehnsüchte nach einer längst vergangenen Zeit, holen einen wieder ein, wenn man sich versteckt und alles verdeckt, was einen teuer und lieb war. Sie greifen nach deinem Herzen, in tiefster Nacht, auch wenn nichts so zu sein scheint, wie es wirklich ist und wie es war. Träume vergehen und bleiben doch immer da. Tränen versiegen und Schmerzen verblassen, nur das dumpfe Pochen hält die Erinnerung wach. Sie kommt und sie gehen, die Zeichen der Zeit und alles was war, ist nicht mehr weit. Das Leben als ein unendlicher Kreis, verloren in den Ecken und Kanten des Alltags. Das Leben ist mehr als man sieht und mehr als man meint. Vergessen kann man alles, nur sollte man sich behalten für was man fühlt. Was einmal war, wird immer so sein, denn ändern kann man nur, was kommen mag, nicht die Vergangenheit.
