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Freudschaft ist keine Abkürzung, sondern ein lebendiger Brief!
Freundschaft ist ein Stück deines Herzens in dem des Anderen.
Freundschaft ist eine schwankende Brücke.
Freundschaft ist die Würze in der Suppe des Lebens.
Ein Freund singt dir die Melodie deines Herzens vor, wenn du sie vergessen hast.
Wer Liebe und Freundschaft zulässt, lässt auch den Schmerz zu.
In einer Freundschaft liegt das Herz in den Händen des Anderen.
Freunde ist die Familie, die man sich aussuchen kann.
Freunde sind wie Sterne, du kannst sie nicht immer sehen, aber du weißt sie sind immer da.
Freundschaft ist eine Lawine, sie kann dich mitreisen aber auch begraben.
Freunde sind Menschen, die alles über einen wissen, dich aber trotzdem noch mögen.
Menschen die du kennst, sind Bekannte. Menschen die dich kennen Freunde!
Menschen sind wie Engel mit nur einem Flügel. Man braucht einander um zu fliegen.
In einer Freundschaft schaut man sich nicht an, man schaut in die gleiche Richtung.
Freundschaft braucht keine Abkürzungen, keine Worte und keine Stimme. Nur ein Herz!
Beitrag auf dem Oster-Jat in Pfullingen 2012
Tränen
fallen
Licht
vergisst
zu atmen
es glitzert
im Schnee
es fällt
im Wind
Zeit
verrinnt
Wunden
zerschneiden
im Glas
gerinnt
das Blut
stockt
der Atem
fließt
und die Sanduhr
vergisst
still zu stehn
Engel haben keine Flügel. Engel sind auch nicht strahlend weiß oder haben einen Heiligenschein. Sie sind nicht fehlerfrei oder bei allen beliebt. Aber sie zeigen dir immer wieder wie schön das Leben und die Liebe ist.
- Verena Bächle
Ich hab immer gedacht, dass die Liebe mir meine Freundschaften nimmt und mich ganz alleine stehen lässt. Ich hatte immer so Angst davor, einen Menschen zu verlieren, der mir wichtig ist, dass ich gar nicht mehr auf das eingegangen bin, was um mich rum passiert. Ich dachte immer, wenn ich mich auf die Liebe einlasse, verliere ich auch gleichzeitig einen Freund. Davor hatte ich so Angst, dass hinter meist beides kaputt gegangen ist.
Aber inzwischen hab ich gemerkt, dass Freundschaft nicht so schnell kaputt geht. Die Liebe hat mir meine Freunde nicht genommen, ich war nur zu blind um es zu sehen, weil ich zu viel Angst davor hatte. Ich hab mir das meistens selbst kaputt gemacht. Aber inzwischen weiß ich es besser und bin froh, dass ich meine Freunde trotzdem noch habe, auch wenn die Liebe schon lange verloren gegangen ist.
Ich hätte einfach auf die Leute hören sollen, die mir sagen, dass sie bei mir bleiben, egal was passiert.
Jetzt bin ich schlauer und dankbar dafür, dass ich geliebte Menschen nicht verloren habe. Ich bin ihnen dankbar, dass sie mich nicht aufgegeben haben und Gott dafür, dass er Liebe ist und wer in der Liebe bleibt, in Gott bleibt.
Ich glaube daran, dass alles gut wird. Auch wenn es sich naiv anhört und ich bin mir sicher, dass es das tut. Aber ich weiß doch, dass alles irgendwie gut werden wird. Weil das Leben dafür sorgt, dass zwei Menschen sich nicht verlieren, wenn sie zusammen gehören. Gott kann Menschen zusammen führen, auch wenn man denkt, dass alles verloren scheint und auch wenn man denkt, dass man sich nie wieder sieht.
Gott hat die Vergebung geschaffen, damit sich zwei Menschen nicht verlieren, wenn Missverständnisse, Streitereien und Ausweglosigkeit Worten eine Schärfe verleit, die ins Herz schneidet.
Gott hat Barmherzigkeit geschaffen, damit ein hartes Wort nicht alles überschattet, was Glück ist.
Gott hat Freundschaft geschaffen, damit ein Band zwischen zwei Menschen entstehen kann, dass auch die größten Schwierigkeiten überwindet und dass auch die Meilen nicht zu durchtrennen vermag.
Aber vorallem hat Gott die Liebe geschaffen, damit zwei Menschen sich auch nach Jahren der Trennung, die eine Distanz geschaffen und Veränderungen herbeigeführt hat, in die Augen sehen können und wissen, dass doch ein Einverständnis da ist, dass man nicht zerstören kann.
Ich glaube daran, dass alles gut wird. Auch wenn es manchmal im Leben Momente gibt, die ganz anders erscheinen. Auch wenn es Augenblicke im Leben gibt, die einem die Flügel brechen, die einem das fliegen nehmen und einem Ketten anlegen. Denn auch solche Momente gibt es. Es sind die Momente in denen alles verloren scheint. In denen man das Gefühl hat nichts ändern zu können. In dem einem das Liebste entrissen wird und alles Schöne weit weg erscheint. Aber nach jedem Regenschauer folgt auch wieder ein sonniger Tag und um diesen besonders zu machen hat Gott den Regenbogen erfunden. Er ist ein Hoffnungsschimmer und zeigt in all seinen Farben warum das Leben lebenswert ist.
Auch wenn das Leben dir Menschen nimmt, die mit ihrem gehen auch ein Stück deines Herzens mitnehmen. Wenn sie wirklich wichtig sind und wenn es wirklich Menschen sind, die zu dir und deinem Leben gehören, dann wird das Leben dafür sorgen, dass die Liebe und die Freundschaft stärker sind, als der Regen.
Denn dann kommen diese Menschen irgendwann wieder und bringen neben der Sonne auch noch eine Farbe des Regenbogens mit.
Ist es naiv an die Liebe zu glauben?
Ist es naiv Hoffnung zu haben?
Ist es naiv zu vertrauen?
Ist es naiv?
Ist es?
Die Fraben der Liebe sind wie ein Regenbogen. Doch auch ein Regenbogen entsteht nur wenn es vorher geregnet hat. Es setzt aber auch voraus, dass danach die Sonne wieder scheint.
Das Schönste auf der Welt ist, zu wissen, dass die Menschen die man liebt glücklich sind.
- Verena Bächle
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würde es kein Schwarz und kein Weiß geben. Kein Rot und kein Gelb.
Die Menschen würden nicht sagen: „Du bist anders.“ Sie würden nicht sagen: „Ich mag deine Religion oder Kultur nicht.“ Sie würden blind durch die Welt gehen und die Unterschiede nicht sehen.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würde es kein Groß und kein Klein geben. Kein Dick und kein Dünn.
Die Menschen würden nicht denken: „Ich bin besser als du“. Sie würden nicht denken: „Was ich tue ist richtig und was du tust ist falsch.“ Sie würden blind durch die Welt gehen und die Differenzen nicht sehen.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre, denn dann wären Liebe und Zwischenmenschlichkeit keine Herrausforderungen mehr.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre, dann würde man nicht mehr so auf das achten, was vor Augen ist, sondern auf das was einem das Herz sagt. Man würde seine Ohren einsetzten, mehr reden und zuhören. Auch bei Menschen die nicht so aussehen, wie man selbst.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würden die Farben des Hasses, der Angst und des Krieges verschwinden. Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre.
Ich wünschte, dass sie farblos wäre.
Farblos …
Wenn Menschen euch das Leben schwermachen, so betet für sie, statt ihnen Schlechtes zu wünschen. Wenn andere fröhlich sind, dann freut euch mit ihnen. Weint aber auch mit den Trauernden. Seid einmütig untereinander und streitet euch nicht. Versucht nicht immer wieder, hoch hinauszuwollen, sondern seid euch auch für geringe Dinge nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei.
Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Seid darauf bedacht, allen Menschen Gutes zu tun. Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
- Römer 12, 14-18 (die Bibel)
Beitrag zum Thema Unterm Strich nicht einheitlich beim JAT in Albstadt (Ostern 2010)
„Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich und gesichert es auch sein mag. Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein. Es muß jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgend etwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.”
- Henry Miller
Es wird gesagt, wenn jemand in dein Leben tritt, dann damit du etwas lernst was du nicht weist. Bevor man fragt erscheint ein Mensch der Antwort gibt und er ahnt kaum, welchen Dienst er dir erweist.
- Wicked: “Wie ich bin”

