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Eigentlich ist es doch normal Gott nicht zu verstehen. Zumindest nicht immer. Ich versteh ihn grad nicht. Aber ich vertraue … immer noch.

Und wenn ich ewig warten muss. Und wenn es einfach nicht so sein sollte. Ich hab glaube ich grade in diesem Moment begriffen, dass es egal ist was passiert, so lange es Gottes Wille ist. Wenn er es so will, dann soll es auch so sein, weil er einfach viel mehr Ahnung hat was gut für mich ist als ich. Wenn er meint, dass es nicht so sein soll, dann nehm ich das so hin. Wenn er mich noch warten lassen will, dann wird Jesus seine Gründe dafür haben. Ich habe damals Gott zugestanden, dass in allen Liebes- und Beziehungssachen nicht mein sondern sein Wille geschehe und ich werde diese Entscheidung auch nicht zurücknehmen. Warum sollte ich auch wenn er doch so viel besser weiß was gut für ich ist. Warum sollte ich ihn dann in der wichtigsten Sache die es auf dieser Welt gibt außen vor lassen?
Ich will nicht mehr an zwei Stricken auseinandergezogen werden. Ich will diese Hoffnung, Sehnsucht und vielleicht auch den Irrglauben, dass ich allein irgendetwas entscheiden könnte endlich loslassen. Ich will aufhören zu zweifeln ob Gott nicht einen Fehler macht oder warum mal wieder ich darunter leiden muss. Ich will nicht die Liebe, die ich grade habe und so deutlich wie noch nie spüre aufgeben, sondern sie endlich und entgültig in Gottes Hand legen. Er wird schon das Beste daraus machen. Denn wenn nicht er, wer sonst?

Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.
- Johann Albrecht Bengel