My mind, my feelings, myself











{August 29, 2008}   F1

Ich hab grad einen Brief bekommen, auch wenn er ned handschriftlich ist. Ich will jetzt nicht den ganzen Brief reinstellen, denn die Leute um die es geht und die ihn gelesen haben wissen worum es geht. Trotzdem ist er es würdig in meinem Blog verewigt zu werden. Zumindest ein paar Auschnitte.

Davor möchte ich aber “Danke” sagen. Danke dafür, dass ich so unglaublich tolle Freunde habe, die sich solche Sorgen um mich machen.
Danke dafür, dass ich immer zu ihnen gehen kann, wenn es mir scheiße geht.
Danke dafür, dass ich mich nicht verstellen muss.
Danke dafür, dass sie mir verzeihen obwohl ich scheiße gebaut hab.
und danke dafür, dass sie mir immer wieder Kraft geben wenn ich selbst keine mehr haben.

Mir schießt grad ein Spruch durch den Kopf, der hier richtig gut passt, obwohl ich ihn schon so oft gehört habe.

Ich hab manchmal das Gefühl, dass ich durchs Leben laufe und meine Freunde ganz selbstverständlich sind, dann aber seh ich Leute, die nicht so großes Glück haben wie ich und nicht so tolle Freunde haben und ich merke wieder wie unendlich wichtig Freunde sind und wie dankbar ich für meine Freunde sein kann. Ich wüsste teilweise nicht was ich ohne meine Freunde machen würde.
Ich wollte meinen Freunden nicht zeigen das es mir schlecht geht, weil ich nicht wollte, dass sie sich Sorgen machen. Ich hatte Angst davor ihnen zu zeigen wie es mir geht, weil ich teilweise dachte, dass meine Sorgen so kindisch und klein sind, dass sie mich auslachen würden oder so was ähnliches.
Inzwischen weiß ich, dass das total Quatsch ist, weil sie sich noch mehr Sorgen machen, wenn ich traurig bin und sie nicht wissen was los ist und weil sie so oder so merken wie es mir geht und für sie dann nur die Ungewissheit ist, was denn mit mir los ist.
Was ich mir nun vornehmen will, ist wirklich zu sagen was mit mir los ist, wenn es mir nicht so gut geht und das ich es nicht mehr verheimliche. Ich will offen sein, weil ich weiß, dass meine Freunde auch für mich da sind wenn es mir schlecht geht und weil sie mich so nehmen wie ich bin, und ob das jetzt traurig oder total aufgedreht ist, ist ihnen egal.

Die paar Zitate möchte ich euch nicht vorenthalten, weil sie mir total wichtig sind:
-Du darfst bei uns immer traurig sein!
-Du sollst einfach wissen, dass ich immer für dich da bin und dann ist es scheiß egal ob es um 3.00 Uhr nachts ist oder um 4.00 oder um 9.00!!!
-Bitte lass uns für dich da sein! Und Mädel wenn du das nicht möchtest dann bitte lass dich von Gott umarmen er ist da und er versteht dich immer! Bete zu ihm denn er ist da!



{August 18, 2008}   Die Liebe

Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand.
-Die Bibel 1. Korinther 13,4-7 (Hoffnung für alle)

Ich bete für so eine Liebe und hoffe, dass ich sie eines Tages auch mal erfahren darf. Ich glaube daran, mit meinem ganzen Herzen und ich bin mir sicher, dass irgendwann der Tag kommen wird. Und auch, wenn ich sie nicht auf Erden finde, so weiß ich doch, dass Gott sie mir schenkt. Seine Liebe ist undendlich und dafür bin ich unendlich dankbar.



{August 11, 2008}   Lichtspiel

Licht und Schatten, vereint in einem unendlichen Tanz aus Leidenschaft, Spannung und Kraft. Es ist der einzige Weg der Berührung. Es ist ihre Ausdruckskraft. Zwei Wesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber nicht ohne einander leben können, nicht ohne einander existieren. Sie necken sich, unermüdlich, in einem Schauspiel aus Anmut und Leichtigkeit. Sie spielen miteinander, wie zwei Katzenjungen es tun. Sie sind wie Kinder und doch haben sie schon so viel gesehen. Sie haben die Nacht und Tag gesehen, den Wind und die Welt. Sie kennen die Liebe, die Freundschaft und das Glück, weil sie selber all das in ihrem Tanz verkörpern. Sie sagen so viel, mit einem einzigen Schauspiel, jeden Tag und wir sehen es meistens nicht. Wir laufen vorbei. Vorbei an einer Welt die wir nicht kennen.



{Juli 23, 2008}   Leere

Leere, keine Trauer, kein Schmerz, keine Tränen, kein Hass. Nur ein endloses Gefühl von Leere. Wo mein Herz war ist nun ein Loch. Ist denn das besser? Ist diese Leere erträglicher als ein Meer aus Gefühlen, das man nicht beherrschen kann, weil es vom Sturm des Alltags und der Außenwelt aufgepeitscht wird.
Fragen, schon wieder wird mein Denken von Fragen beherrscht. Fragen, auf die es keine Antwort gibt, weil sie eigentlich Aussagen sind, hinter die jemand ein Fragezeichen gestellt hat, weil er ihren Sinn nicht versteht.
Was ist Liebe, wenn man tag täglich vorgespielt bekommt was es sein sollte und es wahrscheinlich auch ist, aber sie selbst noch nie erlebt hat. Ist sie nur ein Traum oder eine Erwartung? Ist das Leben dafür da? Das man Liebe sucht, findet und dann mit ihr lebt und stirbt?
Ich komme von diesen Fragezeichen einfach nicht los.



{Juni 8, 2008}   Freundschaft

Was braucht man im Leben um glücklich zu sein? Ich würde sagen man braucht auf jeden Fall Freunde.

Ich finde es traurig, wenn man Leute Freunde nennt, über die man hinterm Rücken dann doch wieder ablästert und wenn man weiß, dass das auch von den anderen gemacht wird. Freundschaft macht doch aus, dass man über sowas wie Aussehen steht, dass man nicht lästern braucht. Freunde vertrauen sich doch. Auch wenn man nicht auf der selben Wellenlänge ist, muss das doch nicht gleich heißen, dass man über den Anderen lästern oder ihn schlecht machen muss.
Freundschaft, dass bedeutet für mich Vertrauen. Zu wissen, dass wenn es mir schlecht geht ich Leute hab zu dennen ich hingehen kann und die weinen mit mir. Sie versuchen mir zu helfen, egal wie lächerlich und klein mein Problem ist oder egal wie unüberwindbar das Problem scheint, sie sind für mich da und selbst wenn sie mir nicht helfen können, dann sitzten sie mit mir zusammen da und umarmen mich und weinen mit mir. Wenn ich gut drauf bin dann lachen sie mit mir und bauen scheiße mit mir. Da wird nicht gesagt das es doch kindisch oder lächerlich ist was ich mache, es wird auch nicht gesagt es ist uncool, sondern sie machen einfach mit. Weil es lustig ist und Spaß macht. Und für meine Freunde gebe ich das auch zurück. Weil ich weiß, dass sie es auch für mich machen. Weil ich ihnen vertraue und weil ich sie gern hab. Weil diese Verbundenheit und diese Freundschaft unglaublich wichtig ist. Weil sie glücklich macht und mich jeden Tag mit einem Lächeln aufstehen lässt.
Wenn ich sehe, dass es Leute gibt die sowas nicht kennen. Die sich jeden Tag Gedanken machen müssen, wie sehe ich aus, was sag ich … das ist doch kein Leben. Sich jeden Tag Gedanken darüber zu machen wie man lebt, damit ja niemand über einen ablästert. Ich könnte das nicht. Ich würde daran zerbrechen.
Was passiert mit solchen Leuten, wenn mal wirklich etwas richtig schlimmes passiert? Solche Leute die nur über ihre angeblichen Freunde ablästern und auch von ihren Freunden hinterm Rücken schlecht gemacht werden? Was passiert mit ihnen wenn zum Beispiel ihre Eltern sterben oder wenn sie in einen schweren Unfall verwickelt werden? Zu wem gehen sie? Zu ihren angeblichen Freunden? Die, über die man gestern noch so scheiße gelabert hat? Ich glaube kaum, dass diese Leute sich für das Problem interessieren werden. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass sie zusammen weinen oder versuchen eine Lösung zu finden. Ich glaube eher das diese Person wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wird und dann? Ja was passiert dann? Wahrscheinlich wird diese Person erst dann merken, dass sie im Grunde genommen alleine ist und das man so nicht leben kann. Zumindest nicht glücklich leben.

Ich würde solchen Leute gerne die Augen öffnen und sagen: “Hey, siehst du nicht, dass das kein Leben ist?” Ich würde sie am liebsten so lange schütteln bis ihnen die Augen aufgehen. Aber ich habe mich gefragt ob solche Menschen eine Chance nutzen würden, würden sie die Chance richtige Freunde zu machen nutzen? Würde sie sie ergreifen und etwas daraus machen? Das Traurige ist, dass diese Personen so eine Chance wahrscheinlich noch nicht mal sehen würden. Weil sie es nicht anders kennen.
Ich finde es auch immer wieder erstaunlich wie man vor ein paar Minuten noch über jemanden gelästert haben kann und dann im nächsten Moment doch wieder so tut als wäre man die besten Freunde.

Freundschaft. Richtige Freundschaft ist so wichtig im Leben. Ich sehe jeden Tag was es heißt wahre Freunde zu haben. Ich weiß ganz genau was es heißt keine Freunde zu haben und allein zu sein. Deswegen bin ich um so dankbarer, dass ich ich jetzt Personen in meinem Leben gefunden habe, die ich als Freunde bezeichnen kann. Ich habe Personen gefunden, denen ich vertraue, für die ich immer da bin und wo ich weiß das sie auch für mich immer da sind. Freunde, etwas was ich für nichts in der Welt weggeben würde. Ich würde meine Freunde für nichts auf dieser gesamten Erde eintauschen.

Ich bin so dankbar, dass ich meine Freunde hab. Danke, dass ihr ihr seid und für mich da seit wenn es mir scheiße geht, weil mir wieder klar geworden ist, dass das nicht selbstverständlich ist.



{Mai 25, 2008}   Promise of a lifetime

I can read hours and hours in the bible and don’t understand a word. Or pray and don’t feel god. But then I hear the music of some bands like Kutless or MUYM and I know that god is there. He’s always there and watches over me, because he loves me.
I don’t understand why music can touch my heart like that but I don’t want to know an answer because then the magic of it will be away. Music can say so much more than words and at the moment music fills my life. Music is such an awesome way to pray for god. I’m sure that god loves it to hear songs only to pray him. And I’m sure he also loves to see people dance and celebrate him at concerts and festivals. You don’t need long speeches or sermons to show people god’s love. What you need is a person who stands behind his faith and lives his beliefs. A person who touch people’s hearts. And every time I hear and see Christian bands I know that these are such people.



{April 29, 2008}   In der Hoffnung verloren

Ich weis gar nicht warum es so wehtut. Ich weis nicht warum mich so was runterziehen kann. Wahrscheinlich war die Vorstellung einfach zu schön. Aber ich muss damit mal klarkommen. Irgendwie. Warum kann man sein Herz auch nicht einfach abschalten? Ich hab immer noch das Gefühl, dass es hätte Seelenverwandtschaft sein können oder wenigstens Freundschaft. Ich weis gar nicht was es hätte sein können. Vielleicht auch nur ein neuer Teil in meinem Leben. Doch er ist es nicht und jetzt tut es weh, weil ich ganz deutlich und schmerzhaft spüre, dass es halt doch nicht so ist. Mein Herz weint, wie als ob ich etwas verloren hätte. Wahrscheinlich hab ich das auch. Obwohl ich nicht weis, ob man etwas verlieren kann, was man nie hatte. Ich weis bloß, dass eine Hoffnung erlischt, und das schmerzt.



{März 30, 2008}   Ist das Sehnsucht?

Sehnsucht. Was ist das eigentlich? Ein Gefühl das dich innerlich zerreisen kann. Man sehnt sich nach etwas, von dem man denkt das man es nicht hat und dieses Sehnen wird zu einer Sucht, weil man jeden Tag dieses etwas so sehr vermisst das man schreien könnte, weinen könnte, sterben könnte. Man versucht es zu fangen, jedes kleinste Stück nicht mehr wegzugeben.

Ist das Sehnsucht? Ist dieses Gefühl, dass ich schon seit einer Weile jeden Tag spüre Sehnsucht? Aber wenn ja, Sehnsucht nach was? Nach Liebe? Nach Glück oder Spaß. Sehnsucht nach einer vertrauten Seele? Nach Verständnis, nach dir? Wer bist du? Wer bist du nach dem mein Herz jeden Tag schreit? Wer bist du, der mich träumen lässt, dass es Seelenverwandtschaft wirklich gibt? Wer bist du, der mein Herz höher schlagen lässt? Wer bist du, der mich hoffen lässt? Gibt es dich überhaupt? In meinem Kopf habe ich immer das gleiche Bild von dir, habe mir eine Person rausgesucht, von der ich mir wünschen würde, dass sie du bist. Aber diese Person ist genauso weit weg, wie du es bist. Auch wenn sie schon so lange meine Gedanken beherrscht, habe ich doch die Angst, dass sie nur ein Rettungsring ist und ich trotz allem langsam untergehe, in meiner Sehnsucht. Diese Person, ist sie die, die ich so lange schon suche? Könnte sie es sein? Und wenn sie es ist, würde ich es merken, wenn ich sie kennen lernen würde? Oder werden wir beide von einer Sehnsucht verzerrt, die eigentlich nicht sein müsste und die trotzdem da ist?

Immer wenn ich dein Gesicht sehe, sehe ich mich darin widerspiegeln. Immer wenn ich deine Texte lese sehe ich meine Gedanken darin widergespiegelt. Glaube ich deswegen, dass du meine Sehnsucht bist? Wo bist du?



{März 30, 2008}   Mein Leben in deiner Hand

Es ist tröstlich zu wissen das Gott immer da ist. Ich bin so froh das ich an Gott glauben kann weil er mir schon so vieles geschenkt hat. Es ist unglaublich wie groß Gottes Liebe ist. Egal wie viel Mist man gebaut hat, egal wie dumm man sich mal wieder verhalten hat oder wie egoistisch man war, Gott liebt dich trotzdem. Er liebt dich wie niemand anderes es kann und er ist immer da. Ich kann voll und ganz auf Gott vertrauen und ich kann mein Leben in Gottes Hand legen und jeden Abend beruhigt einschlafen weil ich weis, dass Gott mich nicht fallen lässt und einen Plan für mein Leben hat. Ich habe mein Leben in Gottes Hände gelegt und ich spüre jeden Tag wieder neu wie es ist mit Gott zu leben. Es macht einfach glücklich. Gott ist so groß, das ist unfassbar. Er schafft es Menschen zu vereinen. Er schafft es all diese Gefühle in mir zu regen. Gefühle wie Glück, Freude, Spaß aber auch sowas wie Trauer. All das gehört zum Leben. Ein Leben das ich jeden Tag genießen kann, weil ich weis das Gott auf mich aufpasst. Ich finde es immer wieder erstaunlich was alles passiert nur dadurch das Gott die Menschen zusammen bringt.

Ich weis das passt jetzt nicht, aber wenn ich daran denke das tausende von Menschen zusammen bei einem Konzert feiern das es Gott gibt und das er für uns da ist, dann finde ich das wirklich unglaublich. Und das ist nochmal so ein Grund warum ich mich so aufs Balinger Rockfestival freue.



{März 7, 2008}   Für dich

Wieso gibt es nicht irgenwo einen Knopf und all meine Gedanken und all meine Gefühle schreiben sich von selber auf? Wie oft würde ich einfach meine Gefühle aufschreiben und kann mich einfach nicht ausdrücken. Jetzt im Moment gehts mir irgendwie wieder so. Warum werd ich immer nur so komisch wenn ich einen netten Typ kennen lern und anfang mich für den zu interessieren? Ich weis noch nicht mal ob ich was von ihm will und trotzdem mach ich mir tausend Gedanken. Dabei will ich eigentlich lieber mit ihm befreundet sein, weil eine Beziehung über die Entfernung eh keine Chancen hat.  Außerdem bedeutet mir Freundschaft schon lange viel mehr als Liebe.  Aber wie mach ich dem des klar? Ich kann ja auch ned einfach sagen: “Hey ich lieb dich ned, aber ich glaub du denkst das ich es tu”.

Ich mach mir echt zu viele Gedanken. Ich sollte vielleicht einfach meinen Kopf ausschalten und auf mein Herz hören. Auch wenn es nicht um Liebe geht. Es geht trotzdem um einen Menschen der mir wichtig geworden ist. Und das ich knapp einem Monat.

Ich will diesen Menschn nicht verlieren bloß weil ich es mal wieder schaff mir zu viele Gedanken zu machen. Ich kenn glaub keinen Jungen der so sehr mit mir auf einer Wellenlänge ist und ich will sowas nicht verlieren. Ich hab mich schon viel zu oft in Situationen verrannt weil ich gedacht hab ich liebe jemanden und es hat nicht gestimmt, und ich möchte nicht nochmal einen Freund verlieren bloß weil ich meine Gefühle nicht ordnen kann.

Ich will dich nicht verlieren



et cetera