Mein Week-end: Von Crushead über Ruuf Records bis hin zu Jugo Stuttgart

Ich hab mir grade mal meine Statistiken angeschaut und was stell ich fest? Die ganzen Leute schauen sich Crushead an. Alle Leute landen wegen Crushead bei mir auf dem Blog. Ich find das ja grundsätzlich ned schlecht, vorallem, weil so Leute bei mir ankommen xD
aber warum findet man sonst eigentlich nichts darüber, dass Crushead aufgehört hat? Da sind doch mindestens fünf Fotografen rumgesprungen, wo sind die ganzen Bilder hin? Es ist so als hätte es Crushead nie gegeben, dass sie die größte christliche deutsche Band waren ist umumstritten, aber jetzt tut ganz Deutschland so als hätte es Crushead nie gegeben. Sollte das so sein? Kann ich mir nicht vorstellen, vorallem weil man durch meine Statistik ja sieht, dass Leute daran noch interessiert sind, Bilder und Infos haben wollen, aber die bekommen sie niergends her (jaja mein Blog jetzt mal ausgelassen xD) aber was soll das?
Noch nicht mal Sound7 hat sich wirklich Mühe dafür gegeben. Ein kurzer Artikel, welchen ich noch nicht mal wirklich für gelungen halte, weil sie die Heidi nicht wirklich Mühe dafür gegeben hat und weil man meint, sie hat die Hälfte nicht mitbekommen, aber gut. Aber die Bilder die sie geschossen hat sind bis jetzt noch nicht in Sound7, also WO sind die Bilder hin? Glauben die im Ernst, dass das so gut ist? Sound7 find ich grad insgesamt ned so gut. Ich weiß auch nicht, was mit dennen los ist, aber es gibt so viele Festivals, christliche Festivals und Sound7 macht sich nicht mehr dir Mühe, wirklich darüber zu schreiben. Zumindest kommt mir das so vor. Ich dachte dafür steht Sound7, aber vllt hab ich das ja auch nur falsch verstanden.
Naja egal lassen wir dass, Sound7 ist ein anderes Thema.
Ich war am Fr beim Ruuf Records Festival in Stuttgart. Jaja wir hams am Schluss sogar gefunden. Zum Glück hatte die Kathrin noch die Handynr. vom Chris (Ezzo), sonst wären wir da ewig in Stuttgart rumgestanden und hätten Leute angequatscht wo der Club Zentral ist. Aber wir habens gefunden, so irgendwie ^^
Die Bands waren ziemlich geil. Tat (Tools and Tomatoes), Ceil, Ezzo und Freequency. Auch wenn die Technick nicht so der hammer war, vorallem Ceil hatte Pech (15min an der Gitarre rumgemacht und dann auch noch Seite gerissen). Aber was mich leicht geschockt hat, war, dass so wenig Leute da waren. Das waren höchstens 100 Leute und Freequency hat, da sie nach Ezzo gespielt haben, nur vor knapp 30Leuten gespielt. War ne kleine Home-Party. Aber wie soll man auch davon erfahren, wenn man nicht wissen will, wo die Bands halt spielen. Warum checken Festivals es eigentlich nicht, dass man Werbung machen muss, damit man Leute bekommt? Am besten Tonnenweise Werbung ^^
Nein, aber an vielen Festivals mangelt es einfach an der Werbung und somit auch an den Leuten.
Naja, draus lernen und besser machen.
Von Stuttgart dann wieder heimzukommen war auch so ne Sache, aber gut ^^ (Wir hätten doch Ezzo fragen sollen, statt das blöde Taxi zu nehmen :D)
Am Samstag war dann NightLight in Holzgerlingen, war in dem Sinne cool, einfach mal wieder dort hinzugehen und zu singen … und das der Marc auf einmal ankam und uns wegen unserem Festival gefragt hat, wies läuft und ich nur so dachte: „Ja wenn sich des jetzt schon so rumspricht, dann müssen wir ja in nem halben Jahr gar keine Werbung merh machen“ mein zweiter Gedanke war dann warum der bei Nightlight ist und ned bei meinem Bruder, der da eich B-day gefeiert hat und der Marc ja ein guter Kumpel von meinem Bruder ist.
Am Sonntag war dann Jugo Stuttgart. Waa mich erstaunt des immer wieder wie viele Leute da kommen, des sind sicherlich 700. Gott vereint, das ist so cool. Jugo Stuttgart ist eh der Hammer. Einfach alle Leute singen zu hören und wie die Atmosphäre da ist. Des ist so wow. Also für alle, der nächste ist am 21.12.08! Einmal hinkommen und selber anschauen =)

Joa, des wars eigentlich so ungefähr.
Bis auf ein neues xD

By the way:
Einmal Tat

Tat

Tat

Einmal Ceil

Ceil

Ceil

Einmal Ezzo

Ezzo

Ezzo

und einmal Freequency + Starguest ^^

Freequency

Freequency

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Jesus Rocks You – 20.9.08 in der Eissporthalle Reutlingen

So, ich hab mir vorgenommen jetzt auch endlich mal den Artikel zu schreiben, bevor ich wieder alles vergesse, was bei Jesus Rocks You so gelaufen ist. Obwohl ich ehrlich sein muss, ich glaub den Tag vergesse ich nicht mehr so schnell. Weil ich so viel erlebt hab und es hammer lustig war mit den ganzen Leuten rumzuhängen und Party zu machen.

Aber erstmal von vorne.
Ich bin bei der Kathrin angekommen und wir (Feli, Kathrin, Ame und ich) mussten so ziemlich sofort zu Bahn, wir waren eh schon spät dran. Da wir auch noch ne Karte kaufen mussten, sind Kathrin und ich schon mal vorgerannt und die anderen beiden kamen so langsam hinterher. Tja leider zu langsam, weil wir die Bahn erstmal verpasst haben. Was dann am Schluss sogar noch gut war, denn die Kathrin hatte ihr Ticket einmal bei ihr zu Hause liegen lassen. Sie ist dann noch mal schnell heim und hat es geholt. Das kann man entweder Glück gehabt nennen, aber ich sag dazu lieber: Gott hat mal wieder bewiesen, dass er da ist.
Wir haben also die nächste Bahn genommen und sind dann weiter mit Bus und Bahn irgendwie in Reutlingen angekommen. Während der Fahrt haben wir noch mal die Fragen gecheckt. Denn wir haben ein Interview mit MUYM gemacht, aber dazu nachher mehr. (jaja immer dieses „auf die Folter spannen“)
Wir sind trotz allem natürlich viel zu früh angekommen, was wir auch wollten, wegen MUYM. Wir wollten die Jungs eigentlich schon davor zum Interview einspanne, leider waren sie noch nicht da. Also haben wir uns in die Sonne gehockt und gelabert. Muss auch sein. Irgendwann kamen dann mehr und mehr Leute und auch die Julia, die ich bei Crushead – The Last Show kennen gelernt hab, mit zwei Freundinnen. Einmal die Tina und einmal die Nadine. Ich bin natürlich erstmal hin und hab Hallo gesagt und die Julia und die Tina haben erstmal Alleinunterhalter gespielt, bis wir auch mal langsam aufgetaut sind und auch richtig mitgeredet haben. Aber lustig wars auf jeden Fall. Die Geschichten waren echt lustig, aber wenn ich die jetzt alle aufschreiben würde, dann würd das noch ne Weile dauern. Darf sie euch selber erzählen.
Wir sind dann erstmal rein und haben uns Himmelblau angehört bzw wir haben kräftig mitgesungen. Denn es hieß „Sing&Pray“. War echt cool, vor allem wenn man daneben die Texte mit dem Beamer angestrahlt bekommt. Da ist den Leuten, die sich Texte nicht merken können schon gleich mal geholfen.
Danach haben wir auf der Bühne auf der anderen Seite ein Picnic der besonderen Art erleben dürfen. Denn die Band „Picnic“ hat die Bühne gerockt. Waren die Jungs am Anfang noch ein bisschen unsicher haben sie sich am Schluss immer mehr getraut und es hat ihnen sichtlich Spaß gemacht. Uns auch. Wir haben unter anderem den Checker raushängen lassen, nach Aufforderung des Sängers und dieser hat, nach dem er uns mit Kapuzen auf den Köpfen gesehen hat, auch alle anderen dazu aufgefordert. Tja da sieht man mal wieder wie inspirierend wir sind. Wir sind dann aber auch raus, weil noch eine Freundin von uns, die Larissa, kam. Die ist auch so en Mädel mit der man unglaublich viel Spaß haben kann. Vorallem weil wir dann alle dastanden und Tuptedup gesungen haben und eh nur noch gelacht haben. Da kam dann auch mal MUYM an und wir alle schauen natürlich wie blöd, als ein schöner großer Van an uns vorbeifährt. Es war echt lustig.
Aber wir haben uns dann doch wieder rein begeben und haben uns Icepep angehört. War nicht schlecht die Band, aber man muss sagen, dass bei einem Lied die Sängerin grottenschief gesungen hat. Wir wollten schon einen von uns raufschicken, aber wir habens dann doch gelassen. Können wir ja auch nicht machen, da ein Mädel mit hammer Stimme raufschicken, die kommen sich ja auch leicht verarscht vor. (Dazu muss man sagen, dass die Amelie eine wirklich geniale Stimme hat)
Wir haben uns dann man zum MUYM-Stand begeben um rauszufinden wann die Jungs Zeit für uns (das Interview haben nur Feli, Kathrin, Ame und ich gemacht) haben. Naja, nach Icepep wurden wir ziemlich unvorbereitet einmal mit in die Kabine von unseren Lieblingsholländern genommen um das Interview zu machen. Was man dann darin gemerkt hat, dass wir erst mal schauen mussten, wo denn unsere Schokolade ist, wie die Kamera angeht und wie wir anfangen dem Frans, der den Tag davor 30 geworden ist, ein Ständle zu singen. Aber wir haben es dann doch hinbekommen. Was genau auf dem Interview gesagt wurde bekommt ihr noch mal extra. Aber was ich dazu noch sagen will ist, dass es echt eine richtig lustige Atmosphäre war. Alle haben Späße gemacht und irgendwie hat jeder jeden ein bisschen verarscht und uns wurde einmal die Nervosität genommen. Trotzdem waren die Jungs total ehrlich, auch auf Fragen in Bezug auf Gott. Es ist echt toll sich mit ihnen zu unterhalten und immer wieder zu sehen, dass sie wirklich dazu stehen, dass sie Christen sind und dafür leben. Danke noch mal, falls das jemals einer von den Jungs lesen sollte.
Nach ca. 15min wurden wir dann einmal rausgeschmissen, weil die Jungs noch Soundcheck machen mussten. Wir hatten zwar noch ewig viele Fragen, aber die wichtigsten hatten wir gestellt und so sind wir dann doch mal gegangen und haben die Jungs arbeiten lassen. Obwohl ich ja glaub, dass wir noch ne Weile so weiter hätten machen können.
Durch das Interview haben wir so gut wie alles von Danny Fresh verpasst, dazu muss man aber auch sagen, dass kein einziger von uns HipHop hört. War also auch nicht so schlimm.
Wir haben noch ein paar Fotos gemacht, was gegessen und MUYM beim Soundcheck zugeschaut, was auch lustig war. Wir sind nämlich schon da abgegangen mit tanzen und pogen. Beim Soundcheck!!!
Die Show von den Jungs war auf jeden Fall der Hammer. Eineinhalb Stunden pogen, tanzen und jumpen. Es war richtig geil. Vorallem weil wir ganz vorne standen und natürlich alle Lieder mitgesungen haben und da Nickys Mikro ab und zu ausgefallen ist, hat man das sehr lautstark gehört. Die Jungs haben sehr viel Schrott mal wieder auf der Bühne gebaut. Der Frans und der Gub sind einmal von der Bühne runter und haben angefangen in der Menge rumzulaufen und Polonese zu spielen. Wir waren natürlich sofort mit dabei und der Frans hat noch Larissa Hut aufgedrückt bekommen, den an diesem Abend so gut wie jeder von uns mal aufhatte. Der Bram fand die Bühne irgendwie auch zu langweilig und hat sich einmal kurz unters Publikum gemischt.
Der Master of Disaster Nicky hat es geschafft einmal komplett seinen Einsatz zu verpassen, weil das Mirko nicht abging. Das Publikum hats gefreut. Aus Tuptedup wurde mal wieder ein Spiel gemacht, wer am lautesten ist und am Schluss hat der Frans noch vom ganzen Publikum ein Geburtstagsstänle bekommen. Der war danach so baff, dass er nicht mehr wusste was er sagen sollte. Vom Nicky kam „Ja jetzt sag doch was“ und der Frans meinte soviel wie was denn? Zurück kam „Wie wärs mit danke für die Geschenke“ und wies nicht anders sein konnte war die Antwort „Warum denn, von dir hab ich noch gar nichts bekommen“. Am Schluss wurde Awesome God einmal (absichtlich) falsch gesungen, der Drassie durch die Luft geschleudert und die Drums und Nickys Mikro waren kaputt. Aber lustig wars auf jeden Fall. Neben all dem haben die Jungs trotzdem nicht vergessen Gott für all das zu danken und er hat uns dazu angespornt auch so zu singen. „Sing like you mean it“ (Singt so wie ihr es meint.) Man merkt immer wieder wofür die Jungs stehen.
Danach war noch ein Jugendgottesdienst wieder mit Picnic. Ich fand es echt toll, weil ich in dieser Zeit einfach noch mal richtig mit all den Mädels zusammen stehen konnte und gesehen hab wie toll es ist solche Leute kennen gelernt zu haben. Ich fand es so toll als die Julia sich bedankt hat, dass sie den Tag mit uns verbringen durfte. So gings mir nämlich auch. Danke, dass ich mit all den coolen Leuten den Tag verbringen durfte, was war einfach unvergesslich.
Dann haben wir uns aber noch mal unter anderem den Nicky gekrallt und mit ihm geredet. Zum Beispielt ob wir schon für 3outta5 abgestimmt haben. (Wer wissen will was das ist soll auf http://www.muym.nl schauen). Warum er sich die Haare abgeschnitten hat und so weiter. Es war echt toll mir den Jungs zu labern. Auch der Frans und der Jan mussten dran glauben. Es ist doch immer wieder toll zu hören was sich Leute alles merken können. Der Jan wusste noch was anstrengend heißt. (haben wir ihm auf OpenSkys beigebracht) und am Schluss wurden noch ein paar sehr lustige Bilder geschossen. Unter anderem wie die Julia den Nicky flachlegt. (Wir haben die beiden, die auf nem Luftsofa saßen umgeschmissen). Wie der Nicky versucht der Kathrin zu sagen, dass sie nicht lachen darf. Wie ich ihm seine Mütze geklaut habe und ihm kalt war. Wie der Frans und die Tina als altes Ehepaar aussehen, wie klasse er und die Ame Grimassen schneiden können und wie der Jan doch durch und durch ein alter Rocker ist. Es war auf jeden Fall richtig lustig, die Jungs auch mal ein bisschen näher kennen zu lernen und einfach nur den Tag zu erleben.
Wir mussten dann leider doch gehen und sind dann doch erst um 2Uhr ins Bett gegangen, weil noch keiner an schlafen dachte.
Danke an alle Leute mit dennen ich diesen Tag verbringen durfte. Es war einfach nur so geil und ich werde den Tag so schnell nicht wieder vergessen.
Jesus Rocks You, immer und immer wieder und jeden Tag neu.

Schokokuchen

Ich war heute bei einer Freundin, wir waren zu dritt und wir sind darauf gekommen, ob es einen bestimmten Punkt in unserem Leben gab, in dem wir gemerkt habe, ja Gott war wirklich da.
Ich muss sagen, dass ich vorallem in letzter Zeit immer wieder merk, dass Gott wirklich da ist. Es ist einfach so viel geiles passiert in dem letzten halben Jahr. Vieles davon auch wo ich einfach nicht anders kann als zu sagen, ja Gott war da. Anders kanns nämlich garnicht sein.
Ich hab vor ein paar Wochen noch mehr oder minder verzweifelt gesucht und mich gefragt was ich später mal machen will. Jetzt weiß ich ganz genau, dass ich Veranstaltungskauffrau (auf Deutsch) bzw. Eventmanagerin (auf Englisch xD) machen will. Oder die Kathrin hat sich gefragt wo sie einen Job herbekommt, tja jezz durch Zufall hab ich einen für sie gefunden.
Aber auch einfach nur die ganzen neuen Leute die ich kennen gelernt hab. Auch voll viele die mich und meine Freundinnen in total vielen Sachen unterstützen und helfen. Dass ist einfach nur sehr geil und ich möcht Gott auch dafür danken. Denn ich weiß, ohne ihn wäre es nicht so wie es jetzt ist.

Ich hab zwar oft auch viel erlebt wo ich dachte so, ok jetzt weiß ich garnemme weiter oder ich kann ned mehr. Einfach wo ich nicht mehr konnte oder dachte, dass wird nichts mehr. Ich hab mich da gefragt soll ich aufgeben oder lohnt es sich überhaupt. Aber dann hab ich wieder Kraft bekommen und irgendwie hat sich auch wieder eine Lösung aufgetan, was echt geil war. Dazu hab ich eine tolle Bibelstelle:

Das, was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht zu euch. Er läßt nicht zu, dass ihr in der Versuchung zugrunde geht. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen.
-1. Korinther 10, 13

God shakes my world. Und wie. Es passiert so viel gerade in meinem Leben und ich erleb so viel neues, dass ist einfach nur der Hammer. Aber ich will mich teilweise auch ein bisschen überraschen lassen. Denn egal was passiert, Gott hat seinen Plan mit mir und seinen Weg will ich gehen und ich bin mir sicher, dass dieser Weg sehr interessant wird und langweilig wird mir bestimmt aucht nicht, denn dafür hat Gott viel zu viel mit mir vor.

Crushead: The Last Show (Part2)

Donnerstag:
Der Rucksack ist schon gepackt, die Karten sind verstaut und alles, was noch nicht eingepackt werden kann ist auf einem Zettel geschrieben, der brav neben meinem Handy liegt. So ungefähr sah es abends in meinem Zimmer aus. Aber bis das endlich mal so weit war, hat es eine Weile gedauert. Denn ich habe mich noch mit der Kathrin per ICQ unterhalten und natürlich haben wir festgestellt, dass wir die Hälfte noch nicht eingepackt haben für morgen. Denn dann sollte christliche Musikgeschichte geschrieben werden: Crushead hört nach 10 Jahren auf und das nicht still und heimlich sonder mit einem Festival das sich gewaschen hat.
Doch bevor es losgehen sollte war noch einmal „Gute Nacht“ angesagt.

Freitag:

Das restliche Zeug hab ich noch schnell gepackt und dann wurde ich pünktlich um 12Uhr abgeholt. Bis dann auch noch die Kathrin im Auto war und unser Gepäck auch, hat es zwar erstmal eine Weile gedauert, aber losgekommen sind wir dann doch sehr schnell. Es ist übrigens unglaublich, was man für zwei Tage Festival alles braucht. Ich kam mir vor wie eine Woche Campen.
Auf jeden Fall ging es Richtung Metzingen und unser Navi hat uns auch zielsicher gelotst. Wären da nur nicht immer diese Umleitungsschilder gewesen. Nürtingen war komplett zu und so haben wir statt einer halben Stunde eineinhalb Stunden gebraucht. Am Ende sind wir nämlich doch auf der Autobahn gelandet, tja hinterher ist man immer schlauer.
In Metzingen angekommen standen wir erstmal etwas ratlos an einer Kreuzung, zum Glück stand neben uns ein Auto, dass genauso vollgeladen war wie wir und die Mädels wussten auch wo es langgeht. Wie es sich dann später herausgestellt hat, waren das unsere Zeltnachbarn, die sich dann selber auch noch mal verfahren haben.
Am Stadion angekommen haben wir erstmal unser ganzes Zeug zum Campingplatz geschafft, oder besser gesagt es wurde gefahren. Ein netter Herr mit Auto + Anhänger hat uns unser Gepäck die 50 Meter hochgefahren. Danke noch mal.
Wir haben dann schnell unsere Einlassbändel abgeholt, leider keine Stoffbändel für unsere Armbandkollektion, und das Zelt aufgebaut.
Da es richtig heiß war und wir natürlich total faul, hat es eine Weile gedauert bis wir uns aufgerafft haben und runter zum Crushkick sind. Vielleicht muss ich dazu sagen, dass wir nicht wirklich Fußballfans sind. Da ich mir aber fest vorgenommen hab, hier was zu schreiben, haben Kathrin, Simon und ich uns doch Fußball angeschaut. Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass der Crushkick ein bisschen größer aufgezogen wird. Denn es war nur ein kleines Feld und nicht wirklich Bänke oder ähnliches aufgebaut, aber man muss dazu sagen, dass das Publikum auch ein bisschen Mangelware war.
Besonders viel kann ich jetzt nicht zu den einzelnen Spielen sagen, weil ich einfach nicht genug aufgepasst hab dafür, aber ein großes Lob an alle, die mitgespielt haben, unter anderem Freequency, Warumontag, Eichenkreuz Dettingen und natürlich Crushead.
Sogar die Jungs von Ararat haben sich das nicht entgehen lassen und das obwohl sie am Samstag noch nicht mal gespielt haben und zu der D:projekt-Community muss man sagen, dass sie sehr mutig waren, mit sehr vielen Mädels die Mannschaft gebildet haben und sehr gute Verlierer sind (11:0 verloren). Für jedes Tor haben Sponsoren Geld für einen guten Zweck gespendet und so ist das mit den vielen Toren auch nicht schlimm.
Als dann das letzte Spiel auch aus war, haben wir uns langsam aber sicher mal zum Festivalgelände begeben. Dort hat sich vor einem riesigen Zirkuszelt nach und nach eine Schlange gebildet. Da wir sehr weit vorne standen, haben wir das mit dem auf dem Gelände umschauen auch auf später verschoben, denn wir wollten gute Plätze, die wir auch bekommen haben, als punkt 19.30Uhr Einlass in das Zelt war. Drinnen war alles, wie es sich für eine Galanight gehört, bestuhlt. Ich schätze es hatte Platz für ungefähr 600 Leute und das Zelt war auch sehr voll. Bis zum Auftakt hat DJ PeterPan seine Platten aufgelegt. Die Moderation, in Anzug, hat nach und nach alle Künstler angesagt. Ich würde ja gerne noch die Reihenfolge zusammen kriegen, aber ich glaub ich würde alles nur verdrehen und vertauschen. Ich weiß nicht wie ich das immer schaffe. Kathrin und ich haben am selben Abend noch versucht alles aufzuschreiben, aber wir haben es nicht hinbekommen. Naja es muss auch so gehen.
Als erstes hat Claas P. Jambor gespielt und mit seiner rauchigen Stimme hat er es schon mal gut verstanden, das Publikum auf den kommenden Abend vorzubereiten. Insgesamt hat er drei Lieder gespielt, unter anderem auch Jesus in me. Auch Mr. Joy hat es verstanden seine Gäste zu verzaubern und nebenbei auch noch von Jesus zu erzählen. Allerdings muss man sagen, dass wenn man, so wie ich, seine Show schon ein paar Mal gesehen hat, es langsam langweilig wird und leider hat er eine Nummer verpatzt, so dass man sehr gut sehen konnte, was der Trick dahinter war. Auch Claus-Peter Eberwein hat das Publikum musikalisch unterhalten und mir persönlich haben die Songs sehr gut gefallen. Für die Bewegung und den Humor haben Super Zwei gesorgt. Mit ihrer Bühnenshow haben sie alle Leute in ihren Bann gezogen und sie haben auch ein bisschen mit dem Publikum gespielt. Was mir sehr gut gefallen hat, war beim zweiten Auftritt das Improvisieren, da das Mikro nicht so gehalten hat, wie es sollte und man so natürlich schön auf die Technik schimpfen kann. Allerdings muss man sagen, dass es in Sachen Mikro wirklich öfter mal eine Panne gab, dafür hat sich die Veranstaltungstechnik in Sachen Lichtshow richtig ins Zeug gelegt. Das muss man ihnen lassen, das war wirklich der Hammer. In der Pause hat DJ Peter Pan noch mal was von sich hören lassen und dann kam die KingFamily. Wie die Moderation uns hat wissen lassen, war die Band vor der Pause noch nicht da, aber The Last Show konnten selbst sie sich nicht entgehen lassen und so haben wir drei sehr gute Songs gehört. Vor allem der Song Carry me Home hat mir sehr gut gefallen, weil die KingFamily im Wohnwagen lebt. Aber worauf sich alle an diesem Abend gefreut haben war sicherlich nicht KingFamily, sondern nur eine Band: Crushead!
Ganz in weiß haben sich die Jungs präsentiert und was soll ich sagen. Die Show war einfach nur grandios. Ich bin so froh da gewesen zu sein. Ich werde wohl kaum alles beschreiben können aber ein paar Momente und Lieder möchte ich trotzdem hervorheben.
Yes hat mir sehr gut gefallen und nicht nur weil ich das Lied persönlich sehr mag, sondern auch weil das Publikum den Part „gimme a yes“ so laut gesungen hat, dass man hätte meinen können der Patrick singt ins Mikro.
Nach Reason to Jump, bei dem übrigens die Meisten aufgestanden sind um den Song wortwörtlich zu nehmen, hat die Menge bestimmt 3 Minuten geklatscht, gepfiffen und gejubelt und Patrick nicht zu Wort kommen lassen. Ich glaube er hatte echt Tränen in den Augen. Als er dann meinte, dass wir als Publikum es ihm damit echt schwer machen zu gehen, ging es natürlich gleich wieder los. Ich glaube wenn die Fans mit ihrem Applaus Crushead zum Bleiben hätten bewegen können, sie hätten es gemacht. Den letzten Song, den ich erwähnen möchte ist In my Fathers Hands, weil ich finde, dass dieser Song unglaublich geklungen hat und er einer der Songs ist, die am deutlichsten zeigen, für wen Crushead 10 Jahre lang Musik gemacht hat, für Gott.
Was mich auch noch zum schmunzeln gebracht hat, war als Patrick die anderen Sänger und Musiker vorgestellte und einmal das komplette Streichorchester Junge Sinfonie Reutlingen namentlich vorgestellt hat. Eines der Mädchen hat so den Kopf geschüttelt als könnte sie nicht glauben, dass man ihren Namen weiß.
Als das letzte Lied gespielt war, wollte das Publikum Crushead nicht gehen lassen und so wurde über 10 Minuten geklatscht und Zugabe gerufen, so was hab ich noch nie erlebt. Alle sind gestanden und wenn die Moderation nicht erklärt hätte, dass wirklich Schluss ist, hätte das Publikum auch noch 20 Minuten so weiter gemacht. Doch aus ist aus und man konnte sich ja darauf vertrösten, dass es morgen weiter gehen würde.
Irgendwie haben wir dann auch wieder in der Dunkelheit zu unserem Zelt gefunden und weil noch keiner ans Schlafen denken konnte haben Kathrin und ich uns mir unseren Zeltnachbarn angefreundet, Gitarre gespielt und gesungen, geredet, gelacht und sind irgendwann sehr spät doch mal ins Bett gegangen. Immerhin musste man morgen noch ein JumpRockFestival durchhalten.

Samstag:

Irgendwann um 9Uhr hab ich mich dann doch mal aus dem Bett gequält und mich festivaltauglich umgezogen. Die Kathrin hab ich dann um 10Uhr aus dem Bett geschmissen, weil ich sonst nichts zu tun hatte und endlich mal jemanden zum reden haben wollte. Wir haben dann erstmal ausgiebig gefrühstückt. Man muss dazu sagen, dass neben dem Frühstück nur Pommes meine ganzen Mahlzeiten waren und ich immer noch sehr froh über die Erfindung Kühlbox bin. Bis zum Anfang des Festivals haben wir uns wieder mit unseren Nachbarn unterhalten. Während wir es uns unterm Zelt gemütlich gemacht haben, hat der Himmel auch schon mal angekündigt was er zu Crusheads Abschied zu sagen hat und hat seine Tränen fallen lassen. Vielleicht hätte Crushead am Freitag doch nicht I miss the rain singen sollen. So gegen 13Uhr haben wir uns zum Eingang aufgemacht und dort neben wartenden Fans noch Freundinnen getroffen die sich diese Show auch nicht entgehen lassen wollten. Da diese ihr Zeug noch in unser Zelt verfrachten wollten, haben wir den Anfang von Freequency verpasst. Diese haben schon mal schön Stimmung gemacht und neben ihren eigenen Songs, auch aus ihrem neuem Album, auch Lieder wie Trading my Sorrows gespielt. Ein glücklicher Zuschauer hat sogar ein T-shirt geschenkt bekommen und ich hab schon mal angefangen mich über meine kleine Digicam aufzuregen und alle Fotografen um ihre schöne Spiegelreflex zu beneiden. Trotz allem hab ich mich das ganze Festival lang drum bemüht mehr oder minder gute Fotos zu machen, so gut wie das halt ging.
Als nächstes auf dem LineUp standen Tash, die im Weltfinale des Emergenza-Wettbewebs stehen. Die Musik ansich fand ich sehr gut, allerdings haben die Jungs sehr wenig Kontakt zum Publikum aufgenommen. Als nächstes auf dem Programm standen D:projekt und so haben wir uns wieder zum Zelt begeben. Dort hat sich auch schon eine Menge versammelt und mitgerockt. Sehr cool war auch die Übersetzung von Reason to Jump ins Deutsche. Wer hätte gedacht, das Crushead auf Deutsch so gut klingen kann. Die Fans hat es auf jeden Fall gefreut und mitgesprungen sind auch alle. Das Lied sollten die Jungs öfter mal spielen und Crushead würde es sicher auch nicht stören. Nach D:Projekt ging es wieder nach draußen zu der Nebenbühne. Es war wirklich ein ständiges hin und her, weil die Bühnen sich immer abgewechselt haben, damit genügend Zeit zum Umbauen war. Kathrin und mich hat es nicht gestört, weil sich keine Band überschnitten hat, nur wer von der Talkbühne was mitbekommen wollte musste sich von den Bands losreißen.
Auf der Nebenbühne stand jetzt Kashew. Mit seinem eher Country-mäßigem Gesang ist er von der Stilrichtung her wohl eher eine Ausnahme gewesen und hat so auch das Publikum nicht so ganz angesprochen. Das muss aber nichts heißen, mein Stil war es bloß auch nicht und so haben Kathrin und ich uns doch mal auf ins Essenszelt zur Talkbühne gemacht. Dort wurde grade Verra Cruz auf den Zahn gefühlt. Allerdings muss ich eines anmerken. Wenn man schon die Fragen auf Deutsch übersetzt, sollte man doch auch die Antworten übersetzten.
Das Interview ging aber auch nicht lang und so ging die Reise einmal weiter ins Zelt auf der gleich Make Up Your Mind spielen sollte. Irgendwie hab ich sogar einen Platz ganz vorne bekommen, damit ich es auch mal schaffe bei den Holländern zu sehen, was auf der Bühne passiert. Die haben allerdings noch ein bisschen an der Lautstärke gefeilt, bevor es dann richtig losging.
Die sieben Jungs haben mal wieder eingeheizt und die Menge zum pogen gebracht, allerdings waren sie musikalisch ein bisschen angekratzt, weil der Gitarrist Bram nicht dabei war. MUYM-Fans werden sicher bemerkt haben, dass neben der Gitarre auch die backvocals ein bisschen geschwächelt haben. Wir sind dann auch gleich nach dem letzten Lied hinter das Essenszelt gegangen, wo ein Zelt für die Verkaufsstände der Bands stand, um MUYM zu fragen, was sie mit Bram gemacht haben und so haben wir neben den Buttons, die die Jungs endlich wieder in ihrem Sortiment haben, die Antwort bekommen, dass er auf einer Hochzeit ist und somit nicht spielen konnte.
Wir sind allerdings schnell wieder zur Nebenbühne gegangen um Warumontag nicht zu verpassen. Diese haben sich schon eingespielt und waren schon kräftig am Rocken. Obwohl es noch relativ trocken war, wollte ich bei dem Matsch nicht unbedingt in der Wall of Death drinstehen, die die Jungs angeordnet hatten. So hab ich mich auf das Foto machen beschränkt. Außerdem ist irgendwas am Schlagzeug oder am Schlagzeugverstärker kaputt gegangen, was die Technik dann noch fixen musste. Nach den 30 min sind wir dann wieder zurück ins Zelt, wo die Band Baff sich extra für Crusheads Last Show wieder zusammengetan hat um zu spielen und Good Bye zu sagen und so wie es aussah sind auch ein paar alte Baff-Fans wiedergekommen, denn die Lieder wurden sehr gut mitgesungen. Man hat der Band auf jeden Fall angesehen, dass sie das Bühnenfeeling sehr genossen haben und verlernt haben sie in der Zeit auch nichts, denn an Stimmung hat es nicht gefehlt. Das LineUp konnte sich auf jeden Fall sehen lassen, was die nächste Band nur bestätigt. Arson hat trotz Regen gerockt und auch mir hat die Musik nach zwei drei Songs gefallen. Auch die Jungs hatten wieder Probleme mit dem Schlagzeug und so wurde kurzerhand improvisiert. Mir hatte der Song fast ohne Schlagzeug besser gefallen als mit, trotzdem war es gut, dass die Technik wieder alles repariert hatte. Das Schlagzeug war also wieder einsatzfähig und die Menge war sowieso am rocken und headbangen. Nach der halben Stunde kann ich wohl sagen, ich bin Arson-Fan geworden.
Weiter ging es mit VerraCruz, wo Kathrin und mir schon vorrausgesagt wurde, dass die Band uns nicht gefallen würde, weil sie zu rockig sei. Die Aussage traf leider zu, aber ehrlich gesagt nicht unbedingt weil die Jungs zu rockig waren, sondern weil sie sehr eintönig waren. Aber das ist ja nur mein Geschmack und der muss nicht unbedingt was heißen. Ich hab mir allerdings auch nur drei Lieder angehört und bin dann raus in den Regen, weil Nulltarif auf der Nebenbühne spielen sollte und unsere Zeltnachbarn sehr große Fans sind. Ich hatte also genug Neugierde um 20 Minuten im Regen zu stehen. Nulltarif hat schon mal die Monitore und Mikros an Lautstärke regeln lassen und ich hab schon mal einen Vorgeschmack der Band bekommen. Während dessen hab ich mir auch noch nasse Füße geholt und es geschafft zu einem Tropfhahn zu werden. Aber es hat sich gelohnt. Nulltarif hat trotz Regen Stimmung gemacht und die Songs sind wirklich klasse. Deshalb bin ich jetzt auch noch um zwei Nulltarifbuttons reicher.
Mit Nulltarif war die Nebenbühne geschlossen und auf der Hauptbühne hat Judy Bailey Stimmung gemacht. Sie war die Person, auf die ich am meisten gespannt war, da sie ja in Australien beim Weltjugendtag gespielt hatte. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Judy Bailey hat es wirklich drauf Stimmung zu machen und das Publikum in Bewegung zu halten. Während einem ihrer Songs hat das ganze Publikum nach ihrer Pfeife getanzt und ist zur Seite gegangen oder hat im Kreis getanzt. Ich hätte am liebsten Salsa getanzt. Der letzte Song war Jesus in my House, der auch lautstark vom Publikum mitgesungen wurde. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich hoffe ich komme noch mal auf ein Konzert von ihr. Doch auf was alles an diesem Abend hingespielt wurde war ein einzigartiges Konzert, das man so schnell sicher nicht mehr vergisst. Denn Crushead hat zum letzten Mal die Bühne gerockt und das nicht nur irgendwie, sonder mit Volldampf. Zwei Stunden lang gaben die Jungs ihre besten Lieder noch mal zum Besten. Das Zelt war voll, es waren bestimmt über 4000 Leute da, die alle nicht stillstehen konnten, sondern als Crushkids noch mal alles gegeben haben. Yes wurde wieder vom Publikum mitgesungen und teilweise wurde der Patrick übertönt. Ich bin mir sicher, dass ein paar von den Leuten am nächsten Morgen keine Stimme mehr haben. Bei Crushkids haben die Crushkids ihrem Namen noch mal alle Ehre gemacht. Crushead hat auch einige sehr gute Zugaben gespielt. Das Publikum hat sich unter anderem lautstark Kumba ya my lord gewünscht, was dann auch gespielt wurde und Reason to jump durfte auch nicht fehlen. Trotz allem hat Patrick es nicht versäumt noch mal zu sagen, das selbst wenn Crushead aufhört, Gott nie aufhören wird einen zu lieben und das man sie immer wieder irgendwo treffen kann, sei es auf Festivals als Gastmusiker, Moderatoren oder einfach nur als Zuschauer und wer sie anquatscht, der darf auch gerne mit ihnen über die alten Zeiten reden. Ich bin mir sicher, dass das einige Fans in Anspruch nehmen werden. Patrick hat auch noch mal allen Leuten gedankt, die mitgeholfen haben das Festival zu organisieren und als dann die Menge „Wir danken euch“ gerufen hat, hatte Patrick wieder Tränen in den Augen und ich bin mir sicher, dass nicht nur ich mit den Tränen kämpfen musste.
Mit einer Rose in der Hand, geschenkt bekommen vom Organisationsteam und mit einem Festival, das den Namen Crushead so schnell nicht vergessen werden lässt, haben sich die Jungs verabschiedet.
In strömenden Regen haben Kathrin und ich dann unser Zelt aufgesucht und es geschafft in der kurzen Zeit vom Festplatz zu unserem Zelt triefend nass zu werden. Dass ich überhaupt noch laufen konnte find ich erstaunlich, meine Füße haben so weh getan. Wir sind dann auch erledigt und todmüde ins Zelt gestolpert und haben bis morgens gepennt.

Sonntag
Irgendwann um 8.30Uhr bin ich aufgewacht und hab meine zwei Mitbewohner aufgeweckt. Ich glaub so schlimm haben meine Haare echt noch nie ausgesehen. Aber was solls, es hatte sich gelohnt und das Zelt war auch schnell abgebaut. Wir haben uns dann noch schnell verabschiedet und das Frühstück ins Auto verlegt. Nach einer knappen Stunde lag ich dann sogar wieder im Bett und habe weitergeschlafen, zwar mit kaputten Füßen aber mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Immerhin durfte ich ein Festival miterleben, das Geschichte schrieb und ich durfte ein letztes Mal Teil der Crushkids sein. Danke Crushead für 10 Jahre Crunch n’Roll.

Crushead: The Last Show (Part1)

Es war einfach nur hammer geil!!!!
Es hat sich so gelohnt da hinzugehn. Trotz Regen, kaputten Füßen und einem nassem Zelt ^^ es war einfach nur geil und jeder der nicht da war, der hat was verpasst.
Ich hab die ganze Zeit versucht gescheite Bilder zu machen, aber i-wie hat des nicht so richtig geklappt mit meiner kleinen Digicam. Ich brauch unbedingt ne gescheite Kamera dafür, aber des is sauteuer =(
Trotzdem ein paar gute Bilder hab ich schon rausbekommen =)
Ein ausführlicher Bericht kommt noch, aber ob ichs heute noch schaff da i-was zusammen zu basteln ist fraglich, deswegen schau ma mal ^^ (ich werd den Bericht auch in Sound7 einschicken, vllt können se ja was damit anfangen) Bilder kommen auch noch.

Ich müsst eigentlich nurnoch ins Bett weil ich die ganze Zeit vor mir hingähn und morgen ist wieder schule =(

Übrigens voll cool, unsere Zeltnachbarn waren voll nett =) so lernt man auch neue Leute kennen. Hat voll Spaß gemacht mit Carina, Jojo etc zu labern und zu singen, die sind voll cool drauf. Hoff die sieht man mal wieder. Aber des sind auch fleißige Konzertgänger also von daher xD