Wünsche

Ich wünsche mir, dass …

alle Verlorenen ein Ziel finden.
alle Alleingelassenen ein Zuhause entdecken.
alle Hilflosen eine starke Hand gereicht bekommen.
alle Einsamen ein Hauch von Liebe spüren.
alle deren Leben dunkel ist, ein Licht sehen.
alle die am untergehen sind, das Tageslicht erkennen.
alle die vor einem Berg stehen, Mut gemacht bekommen.
alle die nur Angst kennen, Hoffnung sehen.
alle die den morgigen Tag nicht sehen können, Lebensfreude geschenkt bekommen.
alle die ihre Last nicht mehr tragen können, einen Rastplatz auf ihrem Weg haben.
alle die eine Maske auf haben, ihr wares Gesicht zeigen können.
alle die trotz Tränen lachen, unter lachen weinen können.
alle die glauben es geht nicht mehr, eine Kerze haben, die ihr Feuer anzündet.
alle die diese Gefühle kennen, Gott finden.

Mann im Mond

Mond am SeeSie schaute den Mond an. Sein Licht strahlte in der schwarzen Nacht wie ein Leuchtfeuer. Eine Hoffnung. Sie wusste nicht, wie sie auf diesen Gedanken kam. Eigentlich wusste sie noch nicht mal genau, was Hoffnung eigentlich war. Hoffnung auf was? Das alles gut werden würde? Diese Hoffnung hatte sie doch eh schon aufgeben. Hatte sie das nicht? Sie wollte diese Hoffnung aufgeben. Weil sie dann nicht immer wieder auf die Nase fallen würde, wenn sie dann doch merkte, dass die Hoffnung halt … ja was genau war? Doch bloß eine Hoffnung. Eine Hoffnung und nichts weiter. Hoffnungen konnten enttäuscht werden. Sie wusste nicht, warum sie sich immer wieder Hoffnungen machte um dann am Schluss doch nur festzustellen, dass die Hoffnung enttäuscht wurde. Aber es gelang ihr nicht, die Hoffnungen abzustellen. Sie war einfach da, die Hoffnung. Wie der Mond, in dieser dunklen Nacht. Sie schaute auf ihre Hände. Sie wusste nicht, was sie damit erreichen konnte. Mit dem was sie machte. Mit dem was sie nicht machte. Was sollte sie noch machen. Sie hatte das Gefühl in Mitten von einem großen Rätsel zu stecken und das passende Puzzelteil, das entscheidend war noch nicht gefunden zu haben. Wer würde ihr bei der Suche helfen? Sie hatte sich schon oft gefragt, ob gehen nicht einfacher wäre. Einfach alles hinter sich lassen. Dem Mond den Rücken zu kehren. Aber das konnte sie nicht. Er hatte eine so faszinierende Ausstrahlung, dass er sie immer wieder in den Bann zog, auch wenn sie es absolut nicht verstehen konnte. Außerdem mochte sie die Dunkelheit nicht. Sie hatte schon einmal versucht, alleine durch die Dunkelheit zu kommen und sie wollte diese Erfahrung nicht ein zweites Mal machen. Außerdem konnte sie es auch einfach nicht. Sie wusste, dass sie dem Mond das Licht nehmen konnte. Sie wusste, dass sie sein Strahlen nehmen konnte und das wollte sie nicht. Das brachte sie nicht übers Herz. Sie würde etwas kaputt machen, das irreparabel war. Sie würde lieber sich selbst kaputt machen, als ihn. Die Nacht wäre ohne den Mond zu dunkel. Sie schüttelte den Kopf. Was sollte sie auch ändern? Was ändern, an einer Situation, die sich nicht ändern ließ. Sie sollte aufhören, sich Gedanken zu machen. Der Mann im Mond würde schon auf sie aufpassen. Es war ein Trost zu wissen, dass der Mond, obwohl er so weit weg war, doch immer sein Licht auf sie schien. Er war da, auch wenn es ihr nicht immer so vorkam. Aber ob sie den Mann im Mond irgendwann mal zeigen könnte, was es hieß in ihre Welt zu scheinen, dass wusste sie nicht. Sie würde die Geschichte irgendwann fertig schreiben. Aber erst, wenn das Leben sich dazu entschloss, ihr das Ende zu erzählen. Man kann halt doch keine Geschichte erzählen, dessen Ende noch unvollendet ist. Es lag nicht an ihr die Zukunft voraus zu sagen. Sie schrieb nur die Geschichte auf. Sie erlebte die Geschichte bloß. Er hatte es ihr ja gesagt. Sie sollte sich nicht so viele Gedanken machen. Er hatte Recht!

Danach

Die Liebe ist komisch. Warum sagt sie so oft „Ja“ wenn eigentlich ein „Nein“ hingehören würde, und warum kommt ein „Nein“, wenn man sich doch denkt, dass das „Ja“ einfach nur passen würde. Warum es nicht geht, weiß ich immer noch nicht. Ich frag mich, ob es überhaupt einen Sinn hat zu fragen. Einen Sinn zu warten. Ich hab das Gefühl, dass sich dieser Zustand nicht ändern wird. Ich glaube einfach, dass es nicht geht. Ich verstehs nicht. Ich hab grad das Gefühl, die Welt nicht mehr zu verstehen. Alles geht nur noch in einer Achterbahn an mir vorrüber. Ich versteh so viele Dinge nicht mehr. Ich würde so gerne so vielen Leuten helfen, aber das Gefühl, nichts ausrichten zu können, ist einfach da. Wie soll ich auch was machen, wenn ich das mit mir Selbst noch nicht mal auf die Reihe bekomme? Ich verstehs einfach nicht. Ich versteh es nicht.
Es könnte so perfekt sein. Naja vielleicht nicht perfekt, aber das will ich auch gar nicht. Aber es geht nicht. Warum denken wir beide das Gleiche und können doch nicht weiter. Diese paar Milimeter, sind die in denen die Liebe „Stop“ sagt. Es könnte … aber es geht nicht. Die Liebe will nicht. Es könne … ich wünschte … ich würde gerne … ich träume. Aber ich werd immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Realität sieht einfach anders aus. Wie lang warten. Wahrscheinlich gibt es kein warten. Wahrscheinlich will ich bloß nicht einsehen, dass es ein klares oder unklares „Nein“ ist. Aber egal was und wie es ist einfach ein „Es geht nicht“ … ich wünschte bloß, dass ich das akzeptieren könnte und mit dem Träumen aufhören könnte. Ich wünschte ich wäre nicht so nah dran. Ich wünschte die Milimeter würde zu Metern werden. Dann würde es vielleicht nicht so sehr als Folter rüberkommen. Ich wünschte ich könnte einfach nur meine Gefühle abstellen. Ich will diese Unsicherheit nicht mehr. Aber wenn es nur das wäre, dann könnte ich damit umgehen. Ich wünschte bloß, dass das was in meinem Herzen vorgeht nicht auch noch andere Leute fertig macht. Warum muss er sich Vorwürfe machen? Warum muss er sich dabei auch scheiße fühlen? Das ist nicht fair. Immerhin kann er nichts dafür. Warum hab ich das Gefühl, dass ich nicht weiß wo ich stehe. Warum hab ich das Gefühl, dass ich nicht weiß wie viel Schaden ich mal wieder anrichte? Warum kann ich nicht einfach damit aufhören? Es machen sich zu viele Leute Sorgen um mich, als das ich das weiter machen will. Es tut zu vielen Leuten weh, mich leiden zu sehen, als das ich weiter gehen könnte. Ich will einfach nur, dass ich diese Gefühle nicht mehr habe. Ich glaube, dann wär allen damit geholfen. Dann würde ich keinem weh tun. Wenn ich einfach aufhören könnte zu lieben. Dann könne ich niemandem mehr weh tun damit. Aber ich kann es nicht. Ich versteh es immer noch nicht.More_Than_This_by_hamkahatta
Ich weiß auch nicht was ich will. Ich will einerseits niemandem weh tun, aber anderseits will ich ihn nicht verlieren. Will ein Leben mit ihm führen und mit ihm alt werden. Ich will nicht, dass ich vllt Freundinen von mir weh tue, weil ich nicht weiß, was die anderen fühlen. Ich will nicht, dass er sich Vorwürfe macht, weil er denkt, dass er daran Schuld ist. Aber ich möchte auch kein Leben mehr ohne ihn. Ich hab das Gefühl auf einer Stelle zu stehen, auf der ich weder vorwärts noch rückwärts kann.
Außerdem kann ich ihn nicht einschätzen. In einer Hinsicht kann ich das nicht und zwar in der Hinsicht, was er für mich fühlt. Ich weiß es nicht. Ich vermute viel, aber ich hab nie das Gefühl ganz sicher zu sein. Die Worte und Taten wechseln von einer Stunde auf die Nächste. Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es auch besser so.

Dabei bin ich so eine Lapalie, im Gegensatz zu anderen Leuten. Was andere Leute durchmachen müssen, dagegen hab ich es so gut, dass ich mich eigentlich nicht beschweren sollte. Ich hab so ein behütetes Leben, dass ich doch eigentlich einfach nur glücklich sein müsste.
Ich würde so gerne so vielen Leuten helfen, aber wie macht man das. Wie hilft man jemanden, wenn man ihn nicht versteht. Wenn diese Person schon so oft nach Hilfe gerufen hat und man immer noch nicht versteht, was hinter den einzelnen Worten steckt. Wie hilft man einer Person, die schon so ewig eine Last mit sich rumschleppt, dass man eigentlich schon vergessen hat, was das eigentliche Problem war? Ich weiß einfach nicht weiter und es wird auch nicht weniger, was kommt. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass es besser wird. Das nichts mehr so schnell kommen kann, dass mich schockt und das mich in einen Zustand fallen lässt in dem ich nurnoch aus meinem Körper gerne fliehen würde. Ein Zustand in dem ich eigentlich nurnoch emotionslos bin. Weil noch mehr fühlen nicht gehen würde. Weil ohne Distanz es einfach nicht auszuhalten ist. Ich dachte ich fall dahin nicht mehr so schnell zurück. Ich dachte das Schlimmste wäre überstanden. Ich dachte das Lächeln ist echt und dann kommt aufeinmal alles zusammen. Das Gefühl, nicht zu wissen, wie man helfen kann, kann einen ziemlich fertig machen. Nicht zu wissen, was man sagen soll. Nicht zu wissen, wo man Hilfe bekommt. Ich möchte so gerne helfen. Ich würde so gerne alles Leid, dass es gibt und von dem ich weiß, dass es da ist. Ich würde es so gerne anderen Leuten abnehmen und es selber tragen. Ich würde diesen Leuten so gerne alles Glück der Welt schenken, weil sie es einfach nur verdient haben, aber ich kann es nicht. Ich weiß nicht wie man das macht. Anderen Leuten die Last von den Schultern nehmen ist so schwer.

Ich will nicht sagen, dass es mir doch ach so schlecht geht. Ich will auch nicht, dass man sich jetzt Sorgen um mich macht. Ich will eigentlich bloß verstehen und das tue ich nicht. Ich versteh so vieles nicht mehr. Das einzige was ich mir wünsche, ist irgendwann all dieses Wirrwar, das in meinem Kopf herrscht zu verstehen und Antworten auf unbeantwortete Fragen zu finden. Verstehen, dass ist was ich will.

Was für ein Titel?

Ich wollte nur kurz bemerken, dass es total sinnlos ist mit Kopfweh auf den Bildschirm zu starren und zu hoffen, dass es besser wird. In Bezug auf was dürft ihr euch jetzt aussuchen xD
Morgen weg in Berlin und dann JAT-Nachtreffen =) endlich … ich warte schon seit 6 Wochen drauf
und es kommt natürlich wies kommen musste: Ich bin krank.
Ich sag ja, es ist sinnlos mit Kopfweh auf den Bildschirm zu starren und zu hoffen, dass es besser wird -.-

No voice

Ich hasse das Gefühl nicht zu wissen was mit mir los ist. Keine Ahnung zu haben, warum es einem auf einmal so geht. Dieses Gefühl, bei dem ich nur noch heulen könnte. Nicht erklären zu können, warum man sich jetzt auf einmal so scheiße fühlt. So allein fühlt.
Ich hab das Gefühl, dass es eh nie was wird. Das all die Hoffnung umsonst ist. All das Warten und all die Tränen. Welche Tränen? Ich würde dir so gerne erklären können, warum das auf einmal da ist. Aber ich weiß es eigentlich noch nicht mal selber. Ich weiß bloß, dass ich mich so unendlich weit weg fühle. Das es Momente gibt, in denen ich nicht weiß ob es sinnvoll ist weiter zu warten. Oder weiter zu hoffen. Alle Hoffnung aufgeben? Kann ich das einfach machen? Ich will es eigentlich nicht, aber in diesen Momenten scheint mir der Hoffnungsfunke so klein und weit weg. Das sind diese Momente, in denen ich das Gefühl hab, nur irgendeine zu sein. Eine unter vielen. Verschwunden in einem Meer aus Gesichtern. Niemand besonderes. Niemand der wichtig ist. Einfach irgendeine Person, die man morgen schon vergessen hat. Die so austauschbar ist. Weil es eben noch so viele gibt, die einfach viel besser sind. Die mehr sind als ich. Ich bin zwar da, aber das war es auch schon. Ich bin zwar da, aber in all diesen Gesichtern bin ich niemand der heraus sticht. Einfach nur jemand der untergeht. Niemand besonderes. Warum auch? In solchen Moment, hab ich das Gefühl, ganz weit weg zu sein und unterzugehen. Weil ich niemand besonderes bin und es auch nie sein werde. Weil ich in diesen Moment weiß, dass du oder das was ich für dich fühle genauso weit weg ist, wie ein Stern am Himmel. Weil ich in diesen Momenten das Gefühl hab, dass diese Liebe nie eine Chance haben wird. In diesen Momenten wünschte ich, dass vergessen einfacher wäre.

Ich wünschte du wärst da. Ich wüschte, dass du einfach kommst und dieses Gefühl vertreibst. Aber dafür bist du zu weit weg.

P.S.: Don’t get it too wrong. These are the moments when I have no voice. Don’t get it too wrong. I sometimes have these moments, but they don’t last long.