Für alle Bands die mich begeistern …

… und für eine ganz bestimmte, die vielleicht weiß, dass sie gemeint ist, wenn sie diesen Text liest. Danke an euch!

15. Balinger RockfestivalIch fühl den Beat an meinem ganzen Körper. Der Bass lässt mich bis ins Innerste vibrieren.
Am Rand stehe ich und schaue der tobenden Menge zu, wie sie auf und ab springt. Wie die Jungs ihre Haare fliegen lassen und die Mädels kreischen. Es ist echt unglaublich, hier zu stehen, die Musik zu fühlen und die Jungs auf der Bühne zu sehen. Wenn ich daran denke, wie sich diese Band innerhalb von einem Jahr weiterentwickelt hat. Unglaublich. Damals waren nach fast keine Leute bei den Konzerten dabei und jetzt? Die Halle ist brechend voll und es gibt so gut wie keinen, der stillsteht.
Und ich stehe hier und kann es nicht fassen. Kann es nicht fassen, wie sich dieses Jahr entwickelt hat. Nicht nur, dass die Jungs da oben auf der Bühne so einen Bekanntheitsgrad entwickelt haben. Nein, sondern auch, dass ich weiß, dass ich nach der Show jedem Einzelnen gratulieren kann. Dass ich hingehen kann und mit ihnen reden kann. Dass ich nicht mehr nur ein Fan bin. Dass diese Jungs, die da oben abrocken, irgendwie zu meinen Freunden geworden sind.
Dass dieses Jahr zu einem Jahr voller Überraschungen geworden ist und dass ich jetzt glücklich hier stehen kann, mit dem Wissen, dass es so weiter gehen wird. Es ist echt toll. Das diese Erfahrungen nicht aufhören, daran sind zum Teil auch die Jungs auf der Bühne schuld. Sie haben mir mit ihrer Musik so viel Glauben, Gefühle und Hoffnung ins Herz gelegt. Ich weiß nicht wie oft ich ihre Lieder schon gehört hab. ich kann jedes einzelne Wort mitsingen und ich spüre immer noch die Kraft, die diese Lieder haben.
Die Musik hat mich schon zu so vielem bewegt, das ich weiß, dass ich ohne Musik nicht mehr leben könnte. Sie ist ein Teil von mir geworden. Weil Musik mich mit zu dem Menschen gemacht hat, der ich jetzt bin.

Urlaubsgrüße

Love and the seeDer Wind zerzauste ihr das Haar und sie genoss es die Brise in ihrem Gesicht zu spüren. Es roch nach Salz und Sand. Es roch nach der Weite des Meeres und nach Freiheit.
Endlich konnte sie die Vergangenheit hinter sich lassen und neu anfangen. Sie wollte nicht an die vergangenen Zeiten denken aber es zogen trotzdem Bilder vor ihrem inneren Auge vorbei. Bilder von Dunkelheit. Bilder von verheulten Augen und schlaflosen Nächten, die sie voller Angst unter ihrer Bettdecke verbracht hatte. Sie konnte die Schreie, Streitereien und das Wimmern immer noch hören. Sie sah ihre Mutter vor sich, die versuchte zu lachen, wenn sie in ihrer Nähe war, aber ihre blauen Flecken konnte sie trotzdem nicht so leicht verstecken.
Aber all das hatte sie jetzt hinter sich gelassen. Sie war am Meer und wollte nur noch genießen. Sie wollte es genießen, dass sie das Meer hören konnte. Dass sie den Sand zwischen ihren Zehen spürte und die Sonne warm auf ihrem Gesicht fühlte. Sie war hier und nur das zählte.
Jemand schlang von hinten seine Arme um sie. Sie drehte sich um und lächelte. All die Schreckensbilder waren wie weggewischt. Der Wind trug sie aufs Meer hinaus und die Wellen spülten ihre Angst und Dunkelheit in die Tiefen des Meeres. Sie hatte jemanden gefunden, der ihr gezeigt hatte, dass es auch anders ging. Sie hatte jemanden gefunden der ihr zeigte was Liebe ist. Er zeigte es ihr immer noch. Grade in diesem Moment, in dem er sie in seinen Armen hielt, zeigte er ihr seine Liebe.
Es gab ein Gefühl, dass sie nicht beschreiben konnte, aber empfand seit sie hier angekommen war. Sie hatte nach Worten gesucht und keine gefunden. Am nächsten kam diesem Gefühl wahrscheinlich das Wort „Dankbarkeit“ aber sie wusste, dass da noch viel mehr war. Zum Beispiel die Freude auf die kommenden Wochen hier am Meer oder die Faszination die diese Situation in ihr auslöste. Das sie abends die Sterne sehen konnte und zusammen mit ihrer großen Liebe den Sonnenuntergang auf sich wirken lassen konnte. Dass sie nicht mehr alleine war. Dass sie nie wieder alleine sein würde. Nie wieder diese Angst haben musste. Sie lehnte sich an ihn an und genoss das Spektakel, das Himmel, Sonne und Wellen hervorzaubern konnte. Für sie war ein Traum in Erfüllung gegangen, der für andere so banal schien. Doch sie wusste es besser. Denn dieses Gefühl würde ihr niemand mehr nehmen können.

P.S.: Danke an Kathrin und Philipp für das tolle Bild. Eine Erinnerung an unseren tollen Urlaub =)

Back to … Alltag o.O

Everyday life is back!

Schule fängt am 14. wieder an und es sind wieder alle Familienmitglieder im Haus versammelt. Der Alltag zieht schleichend und leise wieder bei mir zu Hause ein und ich bin gespannt, was das neue Schuljahr und die nächsten Tage, Wochen und Monate mit sich bringen.
Ich lass mich überraschen und freu mich drauf. Weil das Unbekannte nicht Angst machen muss, wenn man es als großes Abenteuer ansieht!