Wenn jetzt Sommer wär

Wenn jetzt Sommer wär, dann würde ich mit einem Eis in der Sonne liegen und ein Buch lesen :D
Aber meine Stimmung ist auf jeden Fall schon mal Sonnenniveau
und die Sonne scheint *freu*

Es wird Sommer!

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Pantomime

Wenn ein Pantomime sein Leben darstellen sollte, dann würde dieser gefangen in Ketten sitzen und sich keinen Schritt vor oder zurück wagen. Er würde den Mund zu einem stummen Schrei aufreißen und kein Laut würde über seine Lippen kommen. Er würde an einer unsichtbaren Mauer entlanglaufen und sehen, dass es keinen Durchgang gibt. Dann würde er gegen eben diese Mauer klopfen, trommeln und sich die Hände wund schlagen, nur um zu sehen, dass es kein Durchkommen gibt. Dass die Mauer nicht von Innen zum Einsturz gebracht werden kann. Er würde verzweifeln und an der Mauer gelehnt hinknien, das Gesicht in den Händen vergraben. Schluchzend, ohne dass irgendwer seine Tränen hört oder sieht. Er würde sich immer kleiner und kleiner machen, bis zu dem Versuch ganz zu verschwinden. Das würde so lange gehen, bis der Versuch glückt oder die Mauer eingetreten wird.
Er ist zwar kein Pantomime, aber das Reden aus dem tiefsten Herzen und Innersten seiner Seele hat er trotzdem verlernt.

Allein am Valentinstag

Wenn aus einer glücklichen Situation nur noch Grauen wird, dann sollte man seine Zelte abbrechen und gehen. Wenn aus Spaß Ernst wird, sollte man es verlassen und wenn man dachte, man hat alles unter Kontrolle und man merkt, dass man eigentlich nur noch den Faden verliert, sollte man aufgeben und sein Zepter an jemand anders weitergeben.
Es bringt doch nichts, wenn man weiß, dass es sinnlos ist und trotzdem versucht, durch zu kommen. Aber warum macht man es trotzdem? Weil man keine andere Lösung sieht oder weil man nicht weiß wie man seine Situation ändern soll?
Wahrscheinlich spielt beides mit rein, wenn man weiß, dass es eigentlich aussichtslos ist. Wenn die falschen Gefühle überhand nehmen und gewinnen, dann sollte man gehn.
Weil alles andere nur zu einem Ende ohne Anfang führt. Weil die Welt sich auch weiter dreht, wenn man das Gefühl hat das alles rückwärts läuft und irgendjemand die Wiederholungstaste auf Dauerbetrieb gestellt hat. Weil alles was festen Bestand hat auf einmal wegbricht und man diese Situation schon zu gut kennt.
Wenn die Angst sich auf leisen Sohlen anschleicht und dich von hinten packt und dir zeigt, dass deine Zeit mal wieder gekommen ist, dann sollte man wissen, dass man verloren hat. Wenn das Glück unterdrückt wird durch Schatten, die den Weg dunkler machen, dann sollte man die Sonne suchen, auch wenn diese Hell und lodrig scheint und dir zeigt, dass die Schatten gewonnen haben. Wenn man sich schon so an die Schatten gewöhnt hat, dass man eine kleine Kerzenflamme fürchtet und vor dem Licht flieht, dann weiß man, dass es keinen Sinn hat.
Wenn du weißt, dass jede Entscheidung nur wehtut, dann sollte man nicht handeln. Wenn man anderen helfen kann in dem man selbst zurücksteckt, dann ist es wohl besser, auf der Klippe zu stehen.
Wenn die Liebe dich nicht will, dann ist es egal.
Wenn das Leben dich alleine lässt, dann geh.
Am Valentinstag.
Am Valentinstag.

Freunde

„Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich und gesichert es auch sein mag. Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein. Es muß jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgend etwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.”
– Henry Miller