Mein Weg

Ich weiß nicht, wo das Leben mich hinträgt. Ich weiß nicht, wo mein Weg weitergeht, wenn ich die nächste Kurve erreicht habe. Er ist voller Kurven. Denn wenn ich genau wüsste wo ich hinkomme, würde ich umdrehen und einen anderen Weg gehen. Aber das muss ich nicht. Ich muss meinen Weg nicht verlassen. Ich kann weitergehen und abwarten, wohin mich meine Füße tragen. Es macht nichts wenn ich durch dunkle Wälder gehen muss. Auch Seen, Flüsse, Täler und Berge kann ich überwinden, wenn ich darauf vertraue, dass dieser Weg der Richtige ist. Wenn ich weiß, dass nach einem Wald wieder eine Wiese kommt und über jeden reißenden Fluss eine Brücke führt.
Darauf vertraue ich, denn ich gehe einen Weg nicht alleine. Das Leben hat mir seine Begleiter zugesandt. Freunde, die mich unterstützen. Die mich tragen, wie Engel, wenn ich selbst nicht mehr weiter laufen will. Freunde, jeder Einzelne ein Geschenk, das mir alles bedeutet. Ein Geschenk, so wertvoll, dass kein Geld der Welt dafür aufwiegen kann. Freunde, Menschen, die mir immer wieder zeigen, dass es sich lohnt diesen Weg zu gehen.
Das Leben hat mir Begleiter zugesandt, wie meine Familie, die hinter mir steht und mich auffängt, wenn ich fallen sollte. Ein Schatz, der schon von Anfang an da war, selbst dann schon, als ich nicht mal wusste, dass ich einen Weg zu gehen habe. Sie haben mich auf diesen Weg gebracht und mir auf die Beine geholfen, als ich anfing zu stehen und zu gehen.
Doch das Leben hat mir noch einen Begleiter zugesandt. Jesus. Ein Freund, ein Vater, ein König, der diesen Weg mit mir geht und ihn kennt. Der mich vor jedem Stein bewahren kann, der mich zu Fall bringen will und der mir lächelnd Mut macht weiter zu gehen, auch wenn ich Angst davor habe. Er ist da, auch wenn sonst keiner mehr da ist. Er hilft mir wenn es kein anderer kann. Er zeigt mir, dass dieser Weg genau der Richtige für mich ist. Er ist der, der am Anfang neben meiner Familie stand und mich auf diesen Weg begleitet hat. Er ist der, der neben meinen Freunden steht und meinen Weg mit mir geht. Er wird auch der sein, der am Ende des Weges mit offenen Armen da steht und sich freut, dass ich endlich angekommen bin. Er wird da sein und mich empfangen und ich werde auf meinen Weg zurückblicken und mich freuen, dass ich ihn bis zum Ende gegangen bin.

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Tränen voller Schmerz

Tränen
immer wieder Tränen
egal was passiert
egal wo ich hinschaue
eine Träne folgt der Nächsten
eine Träne voller Schmerz
ein Schmerz
der nicht richtig ist
den keiner kennen sollte
keiner erleiden sollte
den keiner verdient hat
eine Träne
nicht meine
die verschwimmen
sind nichtig
eine Träne
ihre Tränen
seine Tränen
Tränen die nicht sein sollten
und ich kann nichts dagegen machen!