The first thing I do

weißt du was das erste sein wird was ich mache, wenn ich sterbe … gott umarmen und mich bei ihm für all meine freunde bedanken

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Wüstensand und Packeis

Packeis und Wüstensand hatten sich ineinander verliebt und überlegten zu heiraten.

„Sei vernünftig!“, beschworen seine Freunde den Wüstensand,
„das Eis wird dich binden und das herumtreiben im Wind wird dir fehlen“.
„Sei vernünftig“, beschwor auch die Mutter das Packeis, „nichts wird mehr sein wie es mal war.
Der warme Sand wird dich völlig vereinnahmen.“

Beide taten es dennoch und gemeinsam brachten sie die Wüste zum Blühen.

(Autor unbekannt)

Es ist die Liebe

Was ist das für eine Welt, in der Menschen Bomben in eine Publikumsmenge werfen?
Was ist das für eine Welt, in der Menschen für ihren Glauben Kriege führen?
Was ist das für eine Welt, in der Menschen die Waffe ziehen um sie auf andere Menschen zu richten?
Was ist das für eine Welt, in der Menschen morden, verletzten, vergewaltigen und zerstören?
Was ist das für eine Welt?
Was ist das?
Was?
Ich verstehe so viele Dinge nicht.
Ich schaue die Nachrichten und frage mich, warum so viel Leid auf dieser Welt passiert.
Ich verstehe es nicht. Ich werde es nie verstehen können.
Aber ich weiß, dass es trotzdem immer noch etwas gibt, was dieses Leben lebenswert macht.
Ich sehe es in jedem Sonnenstrahl, der durch die Wolken bricht.
Ich sehe es in jedem Lächeln, dass die Welt erhellt.
Ich sehe es in jedem freundlichem Wort, jedem Kinderlachen, in jeder glücklichen Beziehung, in jeder ehrlichen Freundschaft und in jedem Funkeln, dass es noch in den Augen gibt.
Liebe.
Es gibt immer noch Liebe in dieser Welt, die so böse ist und die so zu Grunde gerichtet wird, von Hass und Neid und Angst.
Es gibt immer noch Hoffnung in dem was Menschen tun, die für das Gute einstehen. Es gibt immer noch Hoffnung. Sie lebt in jeder freundlichen Geste, in jedem ehrlich gemeinten Kuss, in jeder Umarmung, die tröstet und aufmuntert.
In jedem Lachen, dass zwischen zwei Menschen geteilt wird, steckt ein Funken von der Herrlichkeit Gottes. In jeder Blume, die sich aus der Erde kämpft, steckt ein Stück von Gottes Reich. In jedem Regentropfen, dass die Sonne bricht und einem Regenbogen das Leben schenkt, steckt das Gemälde, dass die Engel für uns malen.
In jeder wirklich reinen Beziehung, in den Menschen, die sich aufhelfen, wenn sie fallen, die halten, die lieben, die offen sind, die lachen können und weinen können, in jeder Träne und jedem Strahlen, in jedem Funkeln, steckt ein kleines Stück der Liebe Gottes.
Es ist die Liebe, die Flügel verleiht und es ist die Liebe, die diese Welt heilen kann.
Es ist Liebe, die verhindert, dass diese Welt erstickt und es ist die Liebe, die alle Tränen trocken kann.
Es ist die Liebe, die mir das Leben gerettet hat!

Der Blumenstrauß

„Das Schönste am Schenken ist das Leuchten in den Augen des Beschenkten.“

Mit leuchtenden Augen kam sie auf mich zugerannt und schon von weitem sah ich das Strahlen auf ihrem Gesicht. Sie hielt mir einen wunderschönen Blumenstrauß hin und mit ihrem süßesten Grinsen sagte meine kleine Cousine „Schau mal, der ist nur für dich. Weil ich dich so lieb habe.“ Lächelnd nahm ich ihr den Strauß aus der Hand. Es waren IMG_1873Wildblumen, die auf der Wiese wuchsen, die neben dem Spielplatz lag. Ich hielt vor allem Löwenzahn und Gänseblümchen in der Hand. Aber bevor ich mich bedanken konnte, dröhnte vom Eingang des Spielplatzes laute Musik zu mir herüber.
Zwei Jungs, die ohne Zweifel aus einer reicheren Familie stammten als ich, ließen HipHop aus ihrem Handy dröhnen, allerdings in einer Lautstärke, die an eine Diskothek erinnerten und nicht an einen Spielplatz. Weil sich meine kleine Cousine schon die Ohren zuhielt, ging ich zu den zwei Jungs rüber, die sich demonstrativ auf die Schaukel setzten obwohl ein kleiner Junge sicher mehr Spaß dran gehabt hätte und mit einem enttäuschten Gesicht zu seiner Mutter zurück lief. Innerlich schüttelte ich den Kopf über die zwei Jungs, die ich auf noch nicht mal 18 schätze. Auch wenn sie mit ihrem Auftreten wohl glaubten älter zu wirken als sie es wirklich waren.
„Hey ihr zwei. Könnt ihr bitte die Musik ein bisschen leiser machen? Die Kids wollen hier in Ruhe spielen.“ Die Mutter des kleinen Jungen nickte mir aufmunternd zu, aber schon an dem abfälligem Blick des etwas Größerem merkte ich, dass ich wohl nicht wirklich viel bewirken würde.
Hatte ich auch nicht, denn anstatt einer Antwort bekam ich nur ein abfälliges Lachen. Auch nach erneutem Bitten bekam ich nur eine abfällige Bemerkung, dessen grober Inhalt wohl darauf anzuspielen versuchte, dass ich mir erst mal richtige Klamotten leisten solle, bevor ich irgendwelche Ansprüche stelle.
Kopfschüttelnd ging ich zu meiner Cousine Mimi zurück, die mich mit großen Augen anschaute und nahm sie an der Hand. „Waren die Jungs gemein zu dir?“ Ich fand es immer wieder erstaunlich wie unglaublich direkt kleine Kinder sein konnten. „Mach dir keine Sorgen. Ich habe die beiden Jungs nur gebeten, die Musik leiser zu machen.“ Immer noch schaute sie mich mit großen Kinderaugen an. Aber sie hatte ja Recht. Leiser war die Musik immer noch nicht. „Bekomme ich meinen Blumenstrauß nochmal zurück?“ Ich hatte den Strauß in meiner Hand ganz vergessen, wunderte mich aber, dass Mimi ihn wiederhaben wollte.
Als sie ihn wieder in der Hand hatte, ging meine kleine Cousine mit großen Schritten auf die beiden Jungs zu, die ihre Musik immer noch laut dröhnend abspielten. Am Anfang merkten die zwei noch nicht mal, dass jemand auf sie zu kam, aber als Mimi dann vor ihnen stand, konnten selbst die zwei sie nicht mehr ignorieren.
Inzwischen sah ich mit großen Augen zu, wie Mimi den beiden den Blumenstrauß hin hob und etwas sagte, was ich allerdings durch die Musik nicht verstehen konnte. Ich konnte es mir aber vorstellen als meine kleine große Cousine mit einem Lächeln zu mir zurückkam, mit leeren Händen, allerdings dafür mit strahlenden Augen, die wie Diamanten funkelten. Die Jungs hatten inzwischen die Musik ausgeschalten und standen etwas verdutzt da, Gänseblümchen und Löwenzahn in der Hand, als Mimi meinte „Ich mach dir noch einen Blumenstrauß“.

Das Rezept zum Glücklichsein

https://i1.wp.com/www.solebich.de/sites/solebich.xlcontent.de/files/imagecache/180x276/content/8620/blog/frauheubergs_kulinarisches_rezept_zum_gluecklichsein_recipe_klein.jpgMan nehme unendlich viel Liebe und mixe sie mit einem guten Dutzend guter Freunde, gebe anschließend reichlich Vertrauen hinzu und rühre alles einmal kräftig durch. Dazu kommen eine gewaltige Portion Hoffnung, eine Prise Humor und viel Ehrlichkeit. Gießen sie das Gemisch mit einer Handvoll Sonnenstrahlen und heben sie behutsam ein Stückchen Himmel unter. Vermeiden Sie Boshaftigkeit und Zwietracht um Klümpchenbildung zu vermeiden. Lassen sie die Sonnenstrahlen gut durchziehen. Danach kommen 500g Kinderlächeln, Gänseblümchen vom Wegesrand sowie ein kleiner aber feiner Ohrwurm hinzu. Ein Schuss Freiheit und eine saftige Umarmung verfeinern das Aroma. Abschließend geben sie ein gesundes Maß an Unschuld hinzu. Aber auch ein Hauch von Engelsflügel und ein Batzen Gesundheit dürfen keineswegs fehlen. Fetten Sie die die kunterbunte Backform mit einem winzigen Bisschen Naivität ein und heizen sie dem Ofen ordentlich ein. Anschließend kann, nach Belieben, der Tortenkuchen mit Schmetterlingen verziert werden. Mit einer Menge Glaube funktioniert das dann auch schon.

Beitrag zum Oster-JAT in St. Georgen zum Thema: Sag mal … bist du glücklich?