Vorstadtleben

Willkommen in meinem perfekten Vorstadtgarten, mit meinem perfekten Vorstadthaus,
schau wie ich mein Leben lebe
ach so toll
kannst du nie haben.

Willkommen in meiner perfekten Vorstadtehe, mit meinem perfekten Vorstadtleben,
schau wie ich mein Leben lebe
ach so toll
kannst du nie haben.

Willkommen in meinem perfekten Vorstadtparadies, mit meinem Garten Eden,
schau wie ich mein Leben lebe,
in diesem bunten Bilderbuch.
Ach so toll
kannst du nie haben,
perfekte Familie, perfektes Glück.
Ach so toll
kannst du nie haben …

… bis jemand aus dem Rahmen fällt.

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Ohne Reue

Sollte sie? Sollte sie wirklich? Alle schauten sie an, riefen ihr zu. Alle drängten sie. Aber es wäre auch keiner sauer auf sie, wenn sie es nicht machen würde. Ein Nein wäre akzeptiert, von jedem. Sie wollten ihr nur Mut machen, sie nicht zwingen. Nein, keiner würde einen Groll gegen sie hegen, außer sie selbst. Ein Leben lang würde sie sich fragen, was wohl gewesen wäre, hätte sie es nur gemacht. Hätte sie nur die Chance ergriffen, wäre sie nur gegangen, diese paar Schritte. Es war doch nicht viel, es war nur ein kleiner Schritt.
Nichts könnte schief gehen, es würde nichts passieren, würde sie es verpatzen. Aber diese Wahrscheinlichkeit ging gegen Null. Denn sie war gut. Sie war gut, dass wusste sie.

Hatte sie sich nicht geschworen nichts bereuen zu wollen im Leben?
Denn das war genau der Punkt. Würde sie jetzt nicht gehen, diese eine Gelegenheit ergreifen, sie würde bereuen. Für immer.

Deswegen ging sie. Mit einem Lächeln im Gesicht, die freudigen Zurufe im Ohr. Dieser eine Schritt, auf die Bühne des Lebens. Es war so einfach, es war so normal, als hätte sie noch nie etwas anderes gemacht.
Denn das war leben, das war lieben. Es war wie fliegen. Keine Reue, kein Bedauern. Sich einfach nur tragen lassen. Solange bis die nächste Chance da war. Bis sie starb. Ein Leben lang. Ohne Reue. Damit sie am Ende sagen konnte, wie sie es versprochen hatte, ich habe nichts bereut.

Musik und Glauben

Musik und Glauben
zwei Flügel die mich tragen
zwei Bausteine
vermörtelt durch eine Liebe
die sich nicht in Worte fassen lässt.

Einsamkeit
versucht mich zu packen
doch in der Musik
und im Glauben
stirbt sie

Ich warte auf Liebe
und finde Ruhe und Kraft
in den Worten und der Musik
Im Kreuz und der Auferstehung

Ich besiege die Dunkelheit
und trockne alle Tränen
Ich singe mein Lied
in die schwarze Nacht
Töne wie Sterne

Sie leuchten
ich warte
auf den Menschen
der mit mir singt
Musiziert

ich singe und glaube
bis er kommt
und mich in seine Arme schließt

patience

SehnsuchtI just want to pray, this time, to give me patience my god. Please give me the patience to to wait and to do the right thing. I want to wait for real love. I want to wait for you to tell me that it’s okay. And if you don’t want this love, please help me to get through it. And if you want this love, please help me to get to him. I’m not good with love but you are, so please help me to do what you want me to do. I love you my god and I want to do it for you and not for me, as I promised that long time ago.

The perfect tattoo of love

Even though my life seems a struggle at the moment.
Even though I feel hurt and can’t stand all the pain in my heart.
Even though it feels so wrong to be where I am.
Even though you seem so far from times to times,
I know you are there.
I know that you love me more than words can say.
I feel so embraced by you. You are my shelter and my fortress.
You are all for me.
I can’t explain what you mean to me.
There are no words for how great you are.
But you are my god and every time you catch me.
Before I fall, there is your holding hand.
I can’t feel deeper.
There are times, when I feel alone.
Many times. All these days I spend in my room, waiting for someone to come.
But you came for me. You knocked at my door and you waited for me to open it wide.
It was my desicion to let you in, but it was your grace that made you wait so long.
Now I am so greatful and I believe that all the better days are ahead.
I believe in you, my god.
And I believe that this is not the end.
Even though these times are hard, your times were harder.
At the cross you saved my life in giving your’s.
Now I can live and I want to live every day for you.
It’s hard, because the temptations are everywhere.
But there is only you I need and it’s you I want to live for.
Now I’m stitting here, marked by the scars of this dying world.
But over all these scars you tattooed your love into my skin
and this love stays forever and changes my scars into a perfect picture of love.
Thank you for all your faith in me.
Thank you Jesus for loving me
and beeing the best tattoo artist in this world.

Kreuz 1

How thorny can be love?

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How thorny can be love
with all the strings and spikes?
How hard is life
with all the struggle you live in?
How fair is the world
with betrayal, pain and misfortune?
Is it bad?
Worse than all the good things?
Can you overcome all these reasons?
I pray for your strength.
I hope that you can see all the beauty in life.
I hope you can see the red rose in all these thorns.
I wish that you feel the air and the sun shining warm on your face
even though there is a cold breeze.
Love is hard, there is nothing harder than love.
But there is nothing easier as well.
With trust and faith and a little luck you feel the real love in all these thorns.

Was Menschen tun

Manchmal hab ich das Gefühl, dass auch aus dem letzten Menschen der tiefste Abgrund rausbrechen kann, wenn Geld und Macht ins Spiel kommen.
Wo ist das Gute in den Menschen, wenn sie nur noch ihre eigene Position unter allen anderen sehen. Wo ist die Hilfsbereitschaft, die Risikobereitschaft? Wo ist das Vertrauen in die Fähigkeiten von anderen Menschen? Gibt es sowas überhaupt noch? Vertrauen unter Menschen?
Wenn man nicht mehr vertrauen kann, wie kann man noch auf die Straße gehen und leben? Wie kann man sich selbst im Spiegel anschauen ohne Angst zu haben, dass mein Gesicht nicht morgen anders aussehen könnte?
Warum tun Menschen, was Menschen tun? Wir sehen die Kriege und das Leid auf dieser Welt. Wir bedauern die Menschen die durch solche Situationen leiden, aber wir haben nicht den Mut die kleinen Kriege in unserem Herzen zu durchbrechen und gehen so das Risiko ein, anderen Menschen Leid zuzufügen. Genau das gleiche Leid, dass wir vorhin bei Fremden noch bedauert haben, das tun wir jetzt Freunden oder Bekannten an. Ist das noch menschlich? Ist das noch eine Welt in der man leben kann?
Gibt es keine Alternativen mehr zu Geiz und Macht und Reichtum in unserer heutigen Welt. Muss das höchste Ziel das wir haben immer auch das tiefste sein? Muss Macht über Liebe stehen und muss Wohlstand wirklich über inneren Frieden stehen? Ist unsere Gesellschaft so verkommen, dass es keinen Ausweg gibt für die Menschen, die mit dieser Philosophie nichts anfangen können?
Warum ist so viel Reinheit in einem Sonnenaufgang und wir bauen Mauern vor unsere Fenster? Wie kann ich Liebe verstehen, wenn alles was ich sehe Angst ist? Ist da Leben in dieser Welt? Wirkliches Leben, wirkliche liebe, wirkliche Freundschaft, wirkliches Vertrauen?
Oder muss ich warten, bis diese Welt vergangen ist um zu sehen, was wirklicher Frieden kann?