Engel

Engel haben keine Flügel. Engel sind auch nicht strahlend weiß oder haben einen Heiligenschein. Sie sind nicht fehlerfrei oder bei allen beliebt. Aber sie zeigen dir immer wieder wie schön das Leben und die Liebe ist.
– Verena Bächle

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denn die Liebe bleibt

Ich hab immer gedacht, dass die Liebe mir meine Freundschaften nimmt und mich ganz alleine stehen lässt. Ich hatte immer so Angst davor, einen Menschen zu verlieren, der mir wichtig ist, dass ich gar nicht mehr auf das eingegangen bin, was um mich rum passiert. Ich dachte immer, wenn ich mich auf die Liebe einlasse, verliere ich auch gleichzeitig einen Freund. Davor hatte ich so Angst, dass hinter meist beides kaputt gegangen ist.
Aber inzwischen hab ich gemerkt, dass Freundschaft nicht so schnell kaputt geht. Die Liebe hat mir meine Freunde nicht genommen, ich war nur zu blind um es zu sehen, weil ich zu viel Angst davor hatte. Ich hab mir das meistens selbst kaputt gemacht. Aber inzwischen weiß ich es besser und bin froh, dass ich meine Freunde trotzdem noch habe, auch wenn die Liebe schon lange verloren gegangen ist.
Ich hätte einfach auf die Leute hören sollen, die mir sagen, dass sie bei mir bleiben, egal was passiert.
Jetzt bin ich schlauer und dankbar dafür, dass ich geliebte Menschen nicht verloren habe. Ich bin ihnen dankbar, dass sie mich nicht aufgegeben haben und Gott dafür, dass er Liebe ist und wer in der Liebe bleibt, in Gott bleibt.

Regenbogenfarben

Ich glaube daran, dass alles gut wird. Auch wenn es sich naiv anhört und ich bin mir sicher, dass es das tut. Aber ich weiß doch, dass alles irgendwie gut werden wird. Weil das Leben dafür sorgt, dass zwei Menschen sich nicht verlieren, wenn sie zusammen gehören. Gott kann Menschen zusammen führen, auch wenn man denkt, dass alles verloren scheint und auch wenn man denkt, dass man sich nie wieder sieht.

Gott hat die Vergebung geschaffen, damit sich zwei Menschen nicht verlieren, wenn Missverständnisse, Streitereien und Ausweglosigkeit Worten eine Schärfe verleit, die ins Herz schneidet.
Gott hat Barmherzigkeit geschaffen, damit ein hartes Wort nicht alles überschattet, was Glück ist.
Gott hat Freundschaft geschaffen, damit ein Band zwischen zwei Menschen entstehen kann, dass auch die größten Schwierigkeiten überwindet und dass auch die Meilen nicht zu durchtrennen vermag.
Aber vorallem hat Gott die Liebe geschaffen, damit zwei Menschen sich auch nach Jahren der Trennung, die eine Distanz geschaffen und Veränderungen herbeigeführt hat, in die Augen sehen können und wissen, dass doch ein Einverständnis da ist, dass man nicht zerstören kann.

Ich glaube daran, dass alles gut wird. Auch wenn es manchmal im Leben Momente gibt, die ganz anders erscheinen. Auch wenn es Augenblicke im Leben gibt, die einem die Flügel brechen, die einem das fliegen nehmen und einem Ketten anlegen. Denn auch solche Momente gibt es. Es sind die Momente in denen alles verloren scheint. In denen man das Gefühl hat nichts ändern zu können. In dem einem das Liebste entrissen wird und alles Schöne weit weg erscheint. Aber nach jedem Regenschauer folgt auch wieder ein sonniger Tag und um diesen besonders zu machen hat Gott den Regenbogen erfunden. Er ist ein Hoffnungsschimmer und zeigt in all seinen Farben warum das Leben lebenswert ist.
Auch wenn das Leben dir Menschen nimmt, die mit ihrem gehen auch ein Stück deines Herzens mitnehmen. Wenn sie wirklich wichtig sind und wenn es wirklich Menschen sind, die zu dir und deinem Leben gehören, dann wird das Leben dafür sorgen, dass die Liebe und die Freundschaft stärker sind, als der Regen.
Denn dann kommen diese Menschen irgendwann wieder und bringen neben der Sonne auch noch eine Farbe des Regenbogens mit.

Farblos

Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würde es kein Schwarz und kein Weiß geben. Kein Rot und kein Gelb.
Die Menschen würden nicht sagen: „Du bist anders.“ Sie würden nicht sagen: „Ich mag deine Religion oder Kultur nicht.“ Sie würden blind durch die Welt gehen und die Unterschiede nicht sehen.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würde es kein Groß und kein Klein geben. Kein Dick und kein Dünn.
Die Menschen würden nicht denken: „Ich bin besser als du“. Sie würden nicht denken: „Was ich tue ist richtig und was du tust ist falsch.“ Sie würden blind durch die Welt gehen und die Differenzen nicht sehen.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre, denn dann wären Liebe und Zwischenmenschlichkeit keine Herrausforderungen mehr.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre, dann würde man nicht mehr so auf das achten, was vor Augen ist, sondern auf das was einem das Herz sagt. Man würde seine Ohren einsetzten, mehr reden und zuhören. Auch bei Menschen die nicht so aussehen, wie man selbst.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würden die Farben des Hasses, der Angst und des Krieges verschwinden. Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre.
Ich wünschte, dass sie farblos wäre.
Farblos …

Wenn Menschen euch das Leben schwermachen, so betet für sie, statt ihnen Schlechtes zu wünschen. Wenn andere fröhlich sind, dann freut euch mit ihnen. Weint aber auch mit den Trauernden. Seid einmütig untereinander und streitet euch nicht. Versucht nicht immer wieder, hoch hinauszuwollen, sondern seid euch auch für geringe Dinge nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei.
Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Seid darauf bedacht, allen Menschen Gutes zu tun. Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
– Römer 12, 14-18 (die Bibel)

Beitrag zum Thema Unterm Strich nicht einheitlich beim JAT in Albstadt (Ostern 2010)

Freunde

„Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich und gesichert es auch sein mag. Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein. Es muß jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgend etwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.”
– Henry Miller

Habe Engelsflügel gesehen …

mikesyariversideHabe grade an dir die Flügel eines Engels gesehn. Ganz kurz waren sie da. Ganz kurz nur, aber sie haben dir eine Gabe verliehen. Eine Gabe, die mir wieder Mut macht. Mich wieder an das wesentliche erinnert. Mir helfen, meine eigenen Flügel wieder zu sehen. Wieder fliegen zu können. Mit deiner Hilfe.

Danke, dass du die richtigen Worte findest, wenn es kein anderer tut.
Danke, dass du siehst was andere nicht sehen.
Danke, dass du du bist und mir Kraft schenkst.
Danke, dass du dann ein Engel bist, wenn ich denke, dass alles andere an mir abprallt und ich alleine bin.
Danke, dass du die richtigen Worte findest, die mich daran erinnern, wo Gott ist und das er immer da ist.

So weit weg und doch so nah. Mein Engel sitzt in einem fernen Land und hilft auch dort, die Menschen daran zu erinnern, dass sie Flügel haben.

With all that I am – Sacrety

I’m standing here in front of you my lord
I see your face and wonder just how beautiful you are
you touch my hand and now I know you’re the only one I need
You give me strengh when I am weak
I belong to you

I will worship you with all of my life
I will praise you with all that I am
You are my shelter when I am alone
I love you and I pray to you

I’m waking up the night is over the day has now begun
But still I see your lovely face I just can’t let you go
you say that you will be with me even when I don’t see you
so take my life and take my soul
take me to paradise

I will worship you with all of my life
I will praise you with all that I am
You are my shelter when I am alone
I love you and I pray to you

I will worship you with all of my life
I will praise you with all that I am
You are my shelter when I am alone
I love you and I pray to you

Verlorene Einsamkeit
Ich stehe da, an einem neuem Morgen. Die Nacht ist vorbei und alles liegt hinter mir. Und ich habe das Gefühl irgendwas fehlt. Aber ich weiß, dass du da bist. Weil du mir ein Versprechen gegeben hast, dass du nicht brichst. Nie brechen wirst. Es beruhigt mich, zu wissen, dass das Gefühl, dass ich habe nicht die Macht über dieses Versprechen hat. Denn dein Wort ist größer als mein Gefühl verloren zu sein.
Ich wache auf, an einem neuen Morgen und schaue mir den Himmel an. Ich frage mich wo das Paradies liegt. Weil meine Gedanken mich grad immer wieder dorthin tragen, aber den Weg nicht wissen. Auf einer Irrfahrt durch das Leben bringt mich dein Licht zum Ziel. Weil du mein Leben und meine Seele in deiner Hand hälst. Es gibt keinen besseren Platz wo diese beiden Dinge aufgehoben sind.
Ich stehe da, an einem neuen Morgen. Der Abend ist vorbei, doch das Gefühl ist wieder da. Irgendetwas kann ich nicht beschreiben, auch wenn ich es gerne könnte. Ich habe dich in diesem Gefühl kennen gelernt und weiß, dass du mich auch in diesem Gefühl nicht alleine lässt. Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, aber ich weiß, dass ich nicht alleine sein werde, wenn ich Schritt für Schritt meine Zukunft zur Gegenwart werden lasse.
Ich wache auf, an einem neuen Morgen. Der Abend ist vorbei und die Einsamkeit ist verloren gegangen.