Völker der Nacht

Alles geht seinen gewohnten Gang. Morgens aufstehen und in die Welt hinaus blicken. Augen aufschlagen und einen neuen Tag erleben. Schule. Zu Hause. Abends. Allein mit sich und seinen Gedanken. Helle Leere. Und alles fängt wieder von vorne an wenn man Abends die Augen schließt und sich schlafen legt. Wenn der Körper und die Sinne ruhen. Wenn alles vergeht. In der Nacht. Was passiert in der Nacht?

In der Nacht, wenn die Kuscheltiere zum Leben erwachen. Dann tanzen sie und feiern in ihrem Kinderzimmer eine große Party. Da tanzt der Bär, da lacht die Puppe. Ein großes Durcheinander, nachts wenn alles schläft. Am nächsten Morgen, schon lange bevor die Sonne aufgegangen ist huschen sie alle zurück an ihren Platz und versuchen so auszusehen als wäre nie etwas geschehen.

In der Nacht, wenn die Feen ihre königlichen Bälle abhalten. Da wird getanzt, in den schönsten Gärten der Menschen. Unter duftenden Apfelbäumen und blühenden Fliederbüschen schweben sie umher und strahlen heller als die Sterne über ihnen. Die schönsten Kleider, hauchdünn und zart. Am nächsten Morgen hat der Prinz dann seine Prinzessin der Nacht gefunden und mit ihr den letzten Tanz getanzt und bis zur nächsten Nacht legen sie sich schlafen. Das einzige was bleibt, ist der Tau und das Gefühl das etwas verzaubert wurde.

In der Nacht, wenn die Kobolde und Wichtel ihr Unheil treiben. Da streifen sie durch die Städte und Dörfer und verstecken kleine Dinge der Menschen. Schlüßel und Ringe, Ketten und andere feinen Dinge. Alles verschwindet über die Nacht. Sie kommen in die Häuser der Menschen und treiben ihren Schabernack. Sie verstellen die Sachen und essen die Lebensmittel der Meschen. Am nächsten Morgen fragen wir uns dann wo denn unsere Sachen abgeblieben sind, warum wir mal wieder über irgendetwas gestoplert sind oder warum unser Wecker verstellt war und merken nicht das leise kichern, das dort aus der Ecke kommt, wo noch ein letzter Nachzügler wie ein Schatten verschwindet.

In der Nacht, wenn wir Menschen schlafen, erwachen andere Völker. Sie leben in der Nacht, wie wir am Tag. Das einzigste was uns dann davon bleibt, sind unsere Träume und die verwunschenen Spuren der letzten Nacht. Schaut genauer hin und seht die Völker der Nacht.

Wenn man die Augen schließt …

Grasgrüne Wiesen auf denen man tanzt, lebensfroh und unbeschwert. Ein Fest auf dem mit Geigen und Flöten gespielt wird. Eine Schneeballschlacht. In einem Irish Pub sitzen und mit Freunden gemütlich einen trinken. Am Meer sein und sich mit Wasser nass spritzen. Feen dabei zusehen wie sie ihre Feste feiern. Kobolde die sich einen Spaß daraus machen andere zu necken und vieles vieles mehr.

Ich sehe vieles wenn ich die Augen schließe und Musik höre, vorallem soloche Musik wie Nightwish – Last of the wilds (Viedo). Das ist ein Lied das nur instrumetal ist und mich sofort an Irland erinnert, aber hört es euch doch selber an und fangt an zu träumen.

geträumt

Ich hab geträumt. Ich träume eigentlich ja nie. Aber ich habe geträumt. Habe geträumt auf einem Turm zu stehen. Ganz oben an einer Klippe, stand am Abgrund und bin ausgerutscht. Bin fast gefallen, aber man hat mich festgehalten, bin nicht gefallen weil mir jemand geholfen hat. Ich bin grade so noch mal davon gekommen.

Soviel zu dem Traum, aber irgendwie kann ich das sogar auf mich übertragen. Es stimmt wohl wirklich wenn man sagt in Träumen wird das geschehene verarbeit und Lösungen gefunden. Ich hatte Angst. Angst davor alleine da zu stehen und zu fallen. Aber ich bin nicht gefallen, ich bin vielleicht ausgerutscht, hab einen Fehler gemacht, gewollt oder ungewollt. Aber ich wurde abgefangen, man hat es nicht zu gelassen das ich falle. Meine Freunde haben es nicht zu gelassen. Sie haben mich davor bewahrt, mal wieder. Ich weis gar nicht was ich ohne die alle machen würde. Gnadenlos untergehen. Aber sie lassen mich nicht untergehen und dafür bin ich ihnen unendlich dankbar, auch wenn ich das nicht so oft sag, ich hoffe doch sie wissen es trotzdem. Irgendwie. Denn ohne meine Freunde wäre ich schon längst gefallen.

Danke.