patience

SehnsuchtI just want to pray, this time, to give me patience my god. Please give me the patience to to wait and to do the right thing. I want to wait for real love. I want to wait for you to tell me that it’s okay. And if you don’t want this love, please help me to get through it. And if you want this love, please help me to get to him. I’m not good with love but you are, so please help me to do what you want me to do. I love you my god and I want to do it for you and not for me, as I promised that long time ago.

The perfect tattoo of love

Even though my life seems a struggle at the moment.
Even though I feel hurt and can’t stand all the pain in my heart.
Even though it feels so wrong to be where I am.
Even though you seem so far from times to times,
I know you are there.
I know that you love me more than words can say.
I feel so embraced by you. You are my shelter and my fortress.
You are all for me.
I can’t explain what you mean to me.
There are no words for how great you are.
But you are my god and every time you catch me.
Before I fall, there is your holding hand.
I can’t feel deeper.
There are times, when I feel alone.
Many times. All these days I spend in my room, waiting for someone to come.
But you came for me. You knocked at my door and you waited for me to open it wide.
It was my desicion to let you in, but it was your grace that made you wait so long.
Now I am so greatful and I believe that all the better days are ahead.
I believe in you, my god.
And I believe that this is not the end.
Even though these times are hard, your times were harder.
At the cross you saved my life in giving your’s.
Now I can live and I want to live every day for you.
It’s hard, because the temptations are everywhere.
But there is only you I need and it’s you I want to live for.
Now I’m stitting here, marked by the scars of this dying world.
But over all these scars you tattooed your love into my skin
and this love stays forever and changes my scars into a perfect picture of love.
Thank you for all your faith in me.
Thank you Jesus for loving me
and beeing the best tattoo artist in this world.

Kreuz 1

Kinder des Lichts

„Bei dir funktioniert das ja, aber bei mir nicht!“
Wer glaubt schon daran, dass Gott wirklich Leben verändern kann, wenn man ihn noch nie gespürt hat?
Und selbst man man vielleicht mal eine Ahnung hatte, dass Gott da ist, wer lässt sich schon wirklich darauf ein, dass Gott sein Leben verändert.

Eine sehr gute Freundin von mir hat auf ihrem Blog eine wunderbare Aktion gestartet. Sie bittet Freunde, Bekannte und Unbekannte Ihre ganz eigenen Geschichten mit Gott aufzuschreiben und diese Ihr zu schicken. Sie will die Gesichten der „Kinder des Lichts“ sammeln und so zeigen, dass Gott es wirklich kann: Leben verändern.
Den jedes Leben ist genauso einzigartig wie die Gesichte die dahinter steht und sie hofft, dass diese Gesichten Menschen berühren können, sie dazu ermutigen können sich auf Gott einzulassen. Zumindest sollen sie zeigen, dass es funktioniert. Das Gott wirklich helfen und verändern kann.

Auch ich habe meine Gesichte mit Gott für sie aufgeschrieben und möchte diese hier nochmal für euch zum lesen teilen. Alle Gesichten und mehr Infos findet ihr hier.
Und wenn ihr auch eine Gesichte mit Gott habt, dann wird sie sich sicher freuen, wenn ihr die Gesichte aufschreibt, ihr schickt. Denn jeder von uns ist ein Kind des Lichts.

Meine Gesichte: Entscheidung für Gott
Sich für Gott zu entscheiden ist etwas, was man immer wieder in seinem Leben machen muss.

Ich habe schon in meiner Kindheit von Gott erzählt bekommen. Während ich bei unserem heimischen Posaunenchor bei den Jungbläsern war, wurden uns immer wieder Geschichten von Gott erzählt. Ich wusste, dass Jesus für mich gestorben ist und ich wusste, dass es etwas großes ist. Aber so richtig verstanden habe ich das damals mit einen 8 Jahren noch nicht. Trotzdem habe ich mich für Gott entschieden, weil mein Herz trotz allem verstanden hat, dass Gott mich liebt.

So habe ich gelebt bis zu meiner Konfirmandenzeit. Damals hatte ich in der Schule ziemliche Probleme mit meiner Klasse. Klassisch gesagt war ich wohl ein typisches Mobbingopfer. Ich wurde gehänselt und hatte eigentlich keine Freunde. Einsamkeit war damals mein ständiger Begleiter. Umso schöner war es, in den Konfirmandenunterricht zu gehen und dort Leute zu treffen, die mich mögen bzw. mich akzeptiert haben. Auch dort habe ich von Gott erzählt bekommen und obwohl ich seine Liebe durch meine Einsamkeit fast vergessen hatte, habe ich an dem entscheidenden Punkt, wo ich buchstäblich die Klinge am Arm hatte und mich zwischen Leben und Tod entscheiden konnte, für Gott entschieden. Für Gott und das Leben. Heute bin ich wahnsinnig froh, dass Gott mich damals vor dem Schmerz bewahrt hat. Ich trage heute keine Narben am Arm. Das verdanke ich Gott und seiner Kraft, die er mir damals geschenkt hat, dass Leben zu akzeptieren und zu leben.

Weiter ging es in meinem Leben. In der Schule ist es besser geworden. Ich bin älter geworden und wahrscheinlich auch um einiges reifer, als ich es damals war. Immer noch war ich im Posaunenchor aktiv. Inzwischen fest im Chor, sind unsere Jungbläser leider ausgeblieben. Also habe ich mich dazu bereit erklärt ein Seminar für Jungbläserleiter zu machen und unsere Gruppe zu leiten. Auf dem Seminar habe ich viele tolle Menschen kennen gelernt und am Ende, als wir bei einem Abschiedsgottesdienst uns alle an den Händen gehalten haben, wusste ich, dass dieses Gefühl der Zugehörigkeit nicht wieder geht. Auch wenn ich diese Menschen vielleicht nie wieder sehen würde. Aber ich hatte Gott in meinem Herzen gehabt und er hat mich ausgefüllt und nach all der Leere die ich kannte, war dieses Gefühl der Fülle etwas vollkommen Neues für mich. Ein Gefühl das ich festhalten wollte und ich wusste, dass Gott mir dieses Gefühl immer und immer wieder schenken kann und will, wenn ich an ihn glaube. Wieder habe ich mich für Gott entschieden und für seine Güte.

Durch dieses Seminar und viele Zufälle und Aneinanderkettungen von Ereignissen bin ich auf meinem ersten christlichem Festival gelandet. Die Musik zu erleben, die so erfüllt ist von Jesus Gnade und Güte war unglaublich. Außerdem ist es einfach toll in der Menge zu stehen und zu feiern. Dabei meine ich Rockmusik und keine Kirchenchoräle. Man kann zu christlicher Rockmusik genauso abtanzen wie zu normaler, auch wenn das manchmal schwer zu glauben ist, wenn man Sonntags nur die Kirchenlieder kennt.

Musik hat mich schon immer begleitet und dort in der Menge zu stehen war unglaublich. Als ich abends die Sterne gesehen habe, wusste ich, wie sehr Gott es gefällt zu sehen, wie tausende Jugendliche ihn feiern. Ich war wahnsinnig glücklich und Gott schien so nah, wie eigentlich noch nie.

Dieses Festival hatte sich so in meinen Kopf eingebrannt und in den von zwei Freundinnen, dass wir aus einer Gedankenspielerei mit viel Anstrengung unser eigenes Festival aus dem Boden gestampft haben. Wir haben ein Jahr unseres Lebens in dieses erste Festival gesteckt und es gab Momente in denen ich am liebsten aufgegeben hätte. Ich wollte alles hinschmeißen, als unsere Veranstalter, die wir mit viel Mühe überzeugen konnten, sich quer gestellt haben. Als wir unermüdlich Sponsoren gesucht haben und trotzdem das Gefühl hatten, es reicht mit dem Geld vorne und hinten nicht. Aber dann hab ich mich wieder daran erinnert, wofür wir das machen und Gott hat mir die Kraft geschenkt weiter zu machen. Ich habe mich in dieser Zeit dafür entschieden meine Energie in ein Projekt zu stecken, das ganz Gott gewidmet ist und habe dafür einen wunderbaren Tag geschenkt bekommen, an dem über 300 Besuchern mit 6 Bands Gott mit mir gefeiert haben. Außerdem hat sich mein Berufswunsch daraus klar herauskristallisiert und heute mache ich meine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau und habe mich ganz der Musik verschrieben. Heute wie damals und auch bei unserem zweiten Festival stand immer Gott im Vordergrund. Ich habe die Musik ihm gewidmet und erfahre dadurch jeden Tag Erfüllung in dem was ich tue.

Doch auch das Festival war irgendwann vorbei, genauso wie das zweite und dazwischen, sowie danach, ist auch für mich die Zeit nicht stehen geblieben.

Wie sehr ich damals Gott gespürt habe, genauso sehr habe ich auch schon das Gefühl gehabt Gott verloren zu haben. Wie es so ist, wenn man vom Mädchen zur Frau wird, habe auch ich mich verliebt. Ich habe wohl bis heute kein glückliches Händchen bei den Männern und Liebe war und ist etwas sehr schmerzvolles für mich. Sich in jemanden zu verlieben, der keine Gefühle für einen hat ist etwas sehr schwieriges. Dazu kam bei mir, dass ich noch damit zu kämpfen hatte, dass ein ehemaliger Freund sich in mich verliebt hatte und mich dazu gebracht hat, mich mehr hinzugeben als gut für mich war. Viel kam auf einmal zusammen und hat mich sehr verletzt. Diese zwei Jahre, die für mich ein pures Gefühlschaos waren, sind bis jetzt wohl mit die dunkelsten die ich hatte. Ich habe Gott in dieser Zeit vollkommen aus den Augen verloren und obwohl ich schon lange davor Gott meine Gefühle in die Hand gelegt habe und mir geschworen habe, ihm alles zu geben, was mit Liebe zu tun hat, habe ich es damals nicht geschafft. Er hatte in dieser Zeit nichts mitzureden. Dabei wollte ich es so sehr und habe nach Gott geschrien, ihn aber nicht gefunden. Dabei weiß ich heute, dass ich es nie geschafft habe sauer und wütend auf ihn zu sein. Ich dachte immer, dass ich Gott doch nicht beschuldigen kann, weil er doch immer alles richtig macht. Wie könnte ich da dann seine Entscheidungen anzweifeln. Heute weiß ich, dass die Welt nicht so einfach ist und man Gott nicht in schwarz und weiß aufteilen kann. Auch die Welt ist nicht schwarz und weiß und Gott muss nicht nur mit meiner Entscheidung leben, sondern mit denen von allen Menschen auf dieser Welt. Doch macht Gott immer das Beste aus jeder Situation und geht mit uns auch durch die schwärzeste Dunkelheit. Auch wenn wir es manchmal nicht sehen.

Auf einer Freizeit habe ich dann von einem Menschen, der mir damals sehr viel bedeutet hat und heute leider weit weg von mir ist, ein Kreuz geschenkt bekommen. Es war nichts großes, nur eine Kette, die er immer getragen hat und mir zum Geburtstag geschenkt hat. Doch diese Kette hat mir etwas gezeigt, was ich lange vergessen hatte: Nämlich das Gottes Liebe ein Geschenk ist, dass ich nur annehmen kann und nicht zu verstehen brauche und das ich nicht finden kann oder erzwingen kann. Während dieser Freizeit haben mir viele Gespräche geholfen mich wieder ganz neu für Gott zu entscheiden und auch zu wissen, dass Gott sich immer, schon bevor ich geboren war, für mich entschieden hat.

Heute stehe ich da, immer noch mit vielen Zweifel und Ängsten. Immer noch mit Einsamkeit im Herzen, immer noch nicht glücklich verliebt oder vergeben. Ich stehe da und entscheide mich immer wieder für Gott. Es ist manchmal nicht einfach, weil die Probleme so übermächtig scheinen, aber es ist möglich durch meine Freunde, die mir helfen. Durch Musik die mich bewegt oder einfach durch eine Sternschnuppe die mir zeigt, dass Gott immer da ist und mich liebt.

Ich weiß, dass ich mich in meinem Leben immer wieder für Gott entscheiden muss. Es wird immer wieder Situationen geben, die mich auf die Probe stellen. Ich werde immer wieder Fehler machen, die mich von Gott weg ziehen. Aber das Schöne daran ist, dass Gott mich immer wieder aufnimmt, auch wenn ich mich von ihm entferne. Er nimmt meine Entscheidung immer wieder lächelnd an, wenn ich mich für ihn entscheide und er gibt mir immer wieder die Chance und die Möglichkeit, dass ich mich für ihn entscheide. Eine Entscheidung die ich immer wieder gerne fälle und von der ich weiß, dass es sich lohnt, ihr die Chance zu geben, dein Leben zu verändern.

Jesus ist alles was man braucht

„Man weiß nie, ob Jesus alles ist was man braucht, bis Jesus alles ist was man hat. Und wenn Jesus alles ist was man hat, dann und nur dann, wird man entdecken, dass Jesus wirklich alles ist was man braucht.“
–Ron Dunn

Ich war schon lange nicht mehr so erfüllt von Jesus.
Es ist wirklich wahr, dass man erst erkennt, dass er alles ist was man braucht um glücklich zu sein, wenn man alles andere aufgibt.
Wenn alles andere so weit weg ist, weil es zu Bruch gegangen ist, oder weil es verloren zu sein scheint. Oder sei es einfach nur, weil es aus dem Gedächtnis für eine Weile gestrichen ist. Dann hat man den Platz für Jesus.
Es ist so komisch, weil es in unserer heutigen Welt so schwer vorstellbar ist, dass man erst alles bekommen kann, wenn man alles weggibt.
Wie soll das gehen? Wie soll man Reichtum haben, ohne Besitz?
Aber Jesus ist mehr, als jeder Gegenstand je sein könnte.
Er ist die eine Liebe, die wir alle brauchen und heute, in diesem Moment, werde ich mir bewusst, wie wahr das auch für mich ist.

Nein, es ist nicht immer einfach. Aber es ist einfacher mit Gott.

Hold on to dreams

„Hold fast to dreams, for if dreams die, life is a broken-winged bird that cannot fly. Hold fast to dreams, for if dreams go, life is a barren field, frozen with snow.“
– Langston Hughes

Just forgot how important dreams are, just for a simple moment, but then I read these lines and I remembered how black life can be without a dream. I still go through this life with my hopes and dreams, even though I often been hurt by people who wanted to break my dreams. But I am stronger because there is one in heaven who keeps me on going and who heals my heart every single time it breaks. God will not let me fall and I will not go down by people trying to break me. I am stronger and my fears will not win. Because life is something bigger than pain and fear can ever be.


Fears vs. Dreams, a project by the fabulous organisazion „To Write Love On Her Arms“ (www.twloha.com)

Es ist die Liebe

Was ist das für eine Welt, in der Menschen Bomben in eine Publikumsmenge werfen?
Was ist das für eine Welt, in der Menschen für ihren Glauben Kriege führen?
Was ist das für eine Welt, in der Menschen die Waffe ziehen um sie auf andere Menschen zu richten?
Was ist das für eine Welt, in der Menschen morden, verletzten, vergewaltigen und zerstören?
Was ist das für eine Welt?
Was ist das?
Was?
Ich verstehe so viele Dinge nicht.
Ich schaue die Nachrichten und frage mich, warum so viel Leid auf dieser Welt passiert.
Ich verstehe es nicht. Ich werde es nie verstehen können.
Aber ich weiß, dass es trotzdem immer noch etwas gibt, was dieses Leben lebenswert macht.
Ich sehe es in jedem Sonnenstrahl, der durch die Wolken bricht.
Ich sehe es in jedem Lächeln, dass die Welt erhellt.
Ich sehe es in jedem freundlichem Wort, jedem Kinderlachen, in jeder glücklichen Beziehung, in jeder ehrlichen Freundschaft und in jedem Funkeln, dass es noch in den Augen gibt.
Liebe.
Es gibt immer noch Liebe in dieser Welt, die so böse ist und die so zu Grunde gerichtet wird, von Hass und Neid und Angst.
Es gibt immer noch Hoffnung in dem was Menschen tun, die für das Gute einstehen. Es gibt immer noch Hoffnung. Sie lebt in jeder freundlichen Geste, in jedem ehrlich gemeinten Kuss, in jeder Umarmung, die tröstet und aufmuntert.
In jedem Lachen, dass zwischen zwei Menschen geteilt wird, steckt ein Funken von der Herrlichkeit Gottes. In jeder Blume, die sich aus der Erde kämpft, steckt ein Stück von Gottes Reich. In jedem Regentropfen, dass die Sonne bricht und einem Regenbogen das Leben schenkt, steckt das Gemälde, dass die Engel für uns malen.
In jeder wirklich reinen Beziehung, in den Menschen, die sich aufhelfen, wenn sie fallen, die halten, die lieben, die offen sind, die lachen können und weinen können, in jeder Träne und jedem Strahlen, in jedem Funkeln, steckt ein kleines Stück der Liebe Gottes.
Es ist die Liebe, die Flügel verleiht und es ist die Liebe, die diese Welt heilen kann.
Es ist Liebe, die verhindert, dass diese Welt erstickt und es ist die Liebe, die alle Tränen trocken kann.
Es ist die Liebe, die mir das Leben gerettet hat!

Das Rezept zum Glücklichsein

https://i1.wp.com/www.solebich.de/sites/solebich.xlcontent.de/files/imagecache/180x276/content/8620/blog/frauheubergs_kulinarisches_rezept_zum_gluecklichsein_recipe_klein.jpgMan nehme unendlich viel Liebe und mixe sie mit einem guten Dutzend guter Freunde, gebe anschließend reichlich Vertrauen hinzu und rühre alles einmal kräftig durch. Dazu kommen eine gewaltige Portion Hoffnung, eine Prise Humor und viel Ehrlichkeit. Gießen sie das Gemisch mit einer Handvoll Sonnenstrahlen und heben sie behutsam ein Stückchen Himmel unter. Vermeiden Sie Boshaftigkeit und Zwietracht um Klümpchenbildung zu vermeiden. Lassen sie die Sonnenstrahlen gut durchziehen. Danach kommen 500g Kinderlächeln, Gänseblümchen vom Wegesrand sowie ein kleiner aber feiner Ohrwurm hinzu. Ein Schuss Freiheit und eine saftige Umarmung verfeinern das Aroma. Abschließend geben sie ein gesundes Maß an Unschuld hinzu. Aber auch ein Hauch von Engelsflügel und ein Batzen Gesundheit dürfen keineswegs fehlen. Fetten Sie die die kunterbunte Backform mit einem winzigen Bisschen Naivität ein und heizen sie dem Ofen ordentlich ein. Anschließend kann, nach Belieben, der Tortenkuchen mit Schmetterlingen verziert werden. Mit einer Menge Glaube funktioniert das dann auch schon.

Beitrag zum Oster-JAT in St. Georgen zum Thema: Sag mal … bist du glücklich?

Für jeden leuchtet ein Stern

Wenn du versuchst, so zu leben, wie Gott dich gemeint hat,
wenn du dein ursprüngliches Bild in dieser Welt sichtbar werden lässt,
dann trägst du dazu bei, dass diese Welt heller und heiler wird.

Wenn wir miteinander so leben, wie Gott es uns zutraut,
dann werden wir immer mehr die Nacht dieser Welt erleuchten
und zu Lichtträgern der Hoffnung werden.

Dort wo du lebst,
leuchtet dann mitten in der Nacht ein Stern,
auch wenn er noch so klein ist.
Aber dieser eine Stern verwandelt die Nacht.

– Anselm Grün

Farblos

Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würde es kein Schwarz und kein Weiß geben. Kein Rot und kein Gelb.
Die Menschen würden nicht sagen: „Du bist anders.“ Sie würden nicht sagen: „Ich mag deine Religion oder Kultur nicht.“ Sie würden blind durch die Welt gehen und die Unterschiede nicht sehen.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würde es kein Groß und kein Klein geben. Kein Dick und kein Dünn.
Die Menschen würden nicht denken: „Ich bin besser als du“. Sie würden nicht denken: „Was ich tue ist richtig und was du tust ist falsch.“ Sie würden blind durch die Welt gehen und die Differenzen nicht sehen.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre, denn dann wären Liebe und Zwischenmenschlichkeit keine Herrausforderungen mehr.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre, dann würde man nicht mehr so auf das achten, was vor Augen ist, sondern auf das was einem das Herz sagt. Man würde seine Ohren einsetzten, mehr reden und zuhören. Auch bei Menschen die nicht so aussehen, wie man selbst.
Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre. Denn dann würden die Farben des Hasses, der Angst und des Krieges verschwinden. Ich wünschte, dass die Welt farblos wäre.
Ich wünschte, dass sie farblos wäre.
Farblos …

Wenn Menschen euch das Leben schwermachen, so betet für sie, statt ihnen Schlechtes zu wünschen. Wenn andere fröhlich sind, dann freut euch mit ihnen. Weint aber auch mit den Trauernden. Seid einmütig untereinander und streitet euch nicht. Versucht nicht immer wieder, hoch hinauszuwollen, sondern seid euch auch für geringe Dinge nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei.
Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Seid darauf bedacht, allen Menschen Gutes zu tun. Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
– Römer 12, 14-18 (die Bibel)

Beitrag zum Thema Unterm Strich nicht einheitlich beim JAT in Albstadt (Ostern 2010)